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In einem kurzen Vorgespräch informiert der
Begleiter den Klienten über den Ablauf der Sitzung. Handelt es sich
bereits um eine Folgesitzung, berichtet der Klient über Entwicklungen
und Ereignisse, die sich nach der letzen Session ereignet haben. Dann
legt der Klient eine Augenbinde an und legt sich auf eine gepolsterte
Unterlage, in wohliger Wärme von Kissen und Decken.
Die
Session beginnt: Der Psychobioniker spielt sanfte Meditationsmusik ein,
bittet den Klienten sich noch einmal zurechtzurücken und liest einen
Tiefenentspannungstext vor. Ziel ist, daß der Klient völlig
entspannt, "in sich gehen" kann. Seine Gehirnfrequenz erreicht den Alpha-Zustand;
der Klient ist hellwach, aber seine Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet.
Dieser Tiefenentspannungszustand entspricht nicht der Hypnose. Nach ungefähr
8 Minuten zählt der Therapeut von zehn nach eins. Der Klient wird
immer ruhiger und entspannter und ist in wenigen Augenblicken bereit,
die Türen zu seiner Seele zu öffnen. Hat der Begleiter die Zahl
eins erreicht, macht er eine kleinere Pause und bittet dann den Klienten,
sich eine Treppe vorzustellen: "Sag mir Bescheid, wenn Du die Treppe vor
Augen hast.", wird er fragen. Dann steigt der Klient die Treppe zu seiner
Innenwelt hinab. Ganz langsam, er fühlt jede Stufe unter seinen Füßen.
"Tiefer und tiefer und Du weißt, daß Du in Dich selbst hinab
steigst, in Deine Innenwelt, in Dein Unterbewußtsein, in Deine Seelenlandschaften.",
könnte der Profiler sagen.
Die Türen zur Seele: In Tiefenentspannung
lassen sie sich öffen ...
Der
Begleiter begleitet den Klienten auf seiner Innenweltreise und wird fragen:
"Wenn Du unten angekommen bist, sag mir Bescheid." Dann bittet der Therapeut
den Klienten, sich eine Gang mit Türen vorzustellen und diesen zu
beschreiben: "Wieviele Türen siehst Du - oder stellst Du Dir vor
? - Wie sieht der Gang aus? - Wie sehen die Türen aus?!" Anschließend
gibt der Therapeut den Impuls: "Von welcher Türe fühlst Du Dich
angezogen? - "Welche möchtest Du öffnen? - Und steht auf der
Türe vielleicht schon etwas drauf, ein Wort oder ein Satz?" Oder
welches Thema willst Du auf die Tür schreiben?
Er
wartet, bis das Thema auf der Tür steht. Der Klient wird dann gefragt:
"Bist Du bereit, die Türe zu öffnen?" Ist der Klient bereit,
spielt der Therapeut ein Türenquietschen-Geräusch ein. Die Innenweltreise
beginnt: "Wie sieht der Raum aus, den Du gerade betreten hast?"
Beschreib
mir, was Du siehst....
Die Veränderungsarbeit
kann oftmals sehr aktiv geschehen: Der Klient wird angehalten, sein "inneres
Bild" zu zerstören, denn nur so organisiert es sich von selbst
NEU - die Urbilder im Hintergrund der Seele wirken dabei wie Attraktoren.
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