| Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme und auch Krankheiten, beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen" - auch wenn Menschen schon Krankheiten haben. Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess. |
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Ihre inneren Elternfiguren und Großeltern spiegeln sowohl unterstützende als auch konflikthafte Beziehungen wider
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Die Sitzung mit Anneliese offenbart eine tiefgreifende Konfrontation mit ihren inneren Konflikten und Traumata, die sich um das übergeordnete Thema ihrer Weiblichkeit und damit verbundene Missbrauchserfahrungen zentrieren. Ihre innere Welt ist geprägt von einer "Alarmstimmung", bedingt durch frühere Missbrauchserfahrungen durch ihren Onkel und die versuchte Tötung durch ihren Mann. Diese Ereignisse haben bei Anneliese zu einer tiefen Misstrauen gegenüber Männern geführt, was sie metaphorisch in der psychobionischen Terminologie als eine verschleierte innere Frau darstellt, die nur zu 5% in ihrem Leben präsent ist. Ihre männliche Energie scheint hingegen mit 80-90% stark vertreten, was auf eine Überkompensation und ein Ungleichgewicht hinweist. Annelieses Versuch, mit ihrem inneren Kind in Kontakt zu treten, stößt auf eine Persönlichkeitsabspaltung, die sich in zwei Kinder manifestiert, was auf eine nicht vollständig integrierte Verarbeitung des Missbrauchs hinweist. Die Tatsache, dass ihr inneres Kind sich in bedrohlichen Situationen "wegbeamt", deutet auf eine dissoziative Bewältigungsstrategie hin. Der Versuch, ihre innere Frau zu stärken und eine Verbindung zu ihrem inneren Mann herzustellen, scheitert zunächst an der Tiefe des Traumas und der starken Schutzmechanismen, die Anneliese entwickelt hat. Ihre inneren Elternfiguren und Großeltern spiegeln sowohl unterstützende als auch konflikthafte Beziehungen wider, die Annelieses inneres Erleben und ihre Beziehungen zur Außenwelt beeinflussen. Die Psychoanalyse offenbart somit eine komplexe innere Landschaft, geprägt von tief verwurzelten Ängsten, Traumata und einer Sehnsucht nach Heilung und Integration. Der Weg zur Aufarbeitung dieser inneren Konflikte wird als langwierig und herausfordernd dargestellt, jedoch mit einem potenziell transformierenden Ausgang, der eine Neugestaltung von Annelieses Beziehung zu ihrer Weiblichkeit, zu Männern und zu sich selbst verspricht. Die Sitzung endet mit einer Hoffnung auf Veränderung, die jedoch eine intensive Auseinandersetzung mit den tiefsten Schichten ihrer Psyche erfordert. |
Das Gespräch mit meinem Onkel, der mich als Kind missbrauchte, führt mich zu der schmerzlichen Wahrheit
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Plötzlich stehe ich vor einer Blechtür, seltsam und unerwartet. "Angst" erscheint mir als spontane Inschrift, obwohl ich darüber vorher nicht nachgedacht habe. Es ist, als würde mir diese Reise meine tiefsten Ängste offenbaren, selbst die, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe. Schließlich öffne ich die Tür und stehe vor dem Abgrund – ein riesiges, bodenloses Loch, das mich verschlingen will. Die Dunkelheit ist erdrückend, das Gefühl von Unsicherheit überwältigend. Es ist eine Darstellung meiner Weiblichkeit, meines Seins – ohne Boden, ohne Sicherheit. Ich zögere, doch dann wage ich den Sprung, lasse mich fallen. Etwas in mir hofft, dass dieser Akt des Vertrauens einen Weg weisen kann. Während ich falle, entdecke ich, dass ich meine Geschwindigkeit kontrollieren kann, dass es in dieser Dunkelheit Möglichkeiten gibt, Halt zu finden, Pausen zu machen. Am Ende meines Falls finde ich mich in einem Raum wieder, der von einem unangenehmen Dunkel erfüllt ist. Der Raum selbst scheint über mich zu lachen, genießt meine Angst. Eine tiefe Erkenntnis trifft mich – diese Dunkelheit wollte immer, dass es mir schlecht geht. Seit jeher, sogar schon vor meiner Geburt, war ich nicht gewollt, nicht erwartet. Die Konfrontation mit meiner Schwester und die Erkenntnis, dass sie mich als Bedrohung sah, bevor ich überhaupt geboren wurde, offenbart tiefe Familienwunden. Und dennoch ist da eine Veränderung – ich weiß nun um die Ursprünge meiner Unsicherheiten und Ängste. Das Gespräch mit meinem Onkel, der mich als Kind missbrauchte, führt mich zu der schmerzlichen Wahrheit, dass ein Teil meines Seins glaubte, ich sollte nicht existieren. Diese Erkenntnis reißt alte Wunden auf, doch es ist ein notwendiger Schritt, um zu heilen. Meine Mutter, die mich nie wirklich wahrnahm, bleibt eine Figur ohne Leben, eine Erinnerung ohne Wärme. Doch trotz meines Ärgers, meiner Resignation, halte ich an dem Wunsch fest, sie zu lieben, eine Verbindung zu fühlen, die mir so lange verwehrt blieb. Die Konfrontation mit meinem Mann, der versuchte, mich zu töten, lässt mich erneut die Angst spüren, die mich seitdem begleitet. Doch diese Reise zeigt mir auch, dass ich nicht allein bin. Meine Geschwister, mein Vater, sie alle stehen jetzt hinter mir, bereit zu unterstützen. Ich stehe am Anfang eines langen Weges, der mich durch die dunkelsten Ecken meiner Seele führen wird. Doch ich bin nicht allein. Mit der Unterstützung meiner Familie und der Erkenntnis, dass ich die Kontrolle über meinen Fall habe, beginne ich, den Kampf um meine Seele, meine Weiblichkeit und mein Sein anzunehmen.
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Welche Erlebnisse tragen zu Anettes Brustkrebs
bei?
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1. **Missbrauch in der Kindheit:** Anette wurde als Kind von ihrem Onkel missbraucht. Dieses Trauma und der damit verbundene emotionale Schmerz tragen zu einer inneren Unruhe und Angst bei, die sich negativ auf ihre psychische und physische Gesundheit auswirken können. 2. **Versuchter Mord durch ihren Mann:** Die Erfahrung, dass ihr Mann versuchte, sie umzubringen, stellt ein extrem traumatisches Ereignis dar, das tiefe psychische Narben hinterlässt. Solche traumatischen Erlebnisse können zu chronischem Stress führen, der das Immunsystem schwächt und das Risiko für verschiedene Krankheiten, einschließlich Krebs, erhöhen kann. 3. **Familiäre Belastung durch Krebserkrankungen:** Anette erwähnt, dass Krebserkrankungen in ihrer Familie stark verbreitet sind. Dies kann sowohl auf eine genetische Prädisposition als auch auf die psychosoziale Belastung durch die Krankheit in der Familie hinweisen. Die Angst vor einer eigenen Erkrankung kann zusätzlichen Stress verursachen. 4. **Geringes Vertrauen in die Medizin:** Anettes Misstrauen gegenüber Ärzten und ihre Ablehnung medizinischer Behandlungen können dazu beitragen, dass sie notwendige Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen nicht in Anspruch nimmt, was ihre Angst vor der Krankheit noch verstärkt. 5. **Innere Unruhe und "Alarmstimmung":** Die ständige innere Unruhe und das Gefühl der Alarmbereitschaft, unter denen Anette leidet, sind Anzeichen für einen hohen Stresslevel. Chronischer Stress ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von Krebs. 6. **Psychische Belastung durch Trennung und Einsamkeit:** Die Trennung von ihrem Mann und das damit verbundene Alleinsein können zusätzlichen emotionalen Stress verursachen, der das Immunsystem schwächt und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöht. 7. **Ungelöste Konflikte und Traumata:** Anettes ungelöste emotionale Konflikte und Traumata, wie der Missbrauch durch ihren Onkel und die Erfahrung von Gewalt in der Ehe, tragen zu einem Zustand chronischer psychischer Belastung bei. Solche Belastungen können das Risiko für die Entstehung von Krebs erhöhen, indem sie das hormonelle Gleichgewicht und das Immunsystem beeinträchtigen. Diese Faktoren in Kombination schaffen eine komplexe psychosomatische Belastung, die Anettes Gesundheit beeinträchtigen und zur Entwicklung von Brustkrebs beitragen kann. Es ist wichtig zu betonen, dass die Beziehung zwischen psychischem Stress und Krebsentwicklung komplex ist und individuell variiert. Eine multidisziplinäre Behandlung, die sowohl die psychischen als auch die physischen Aspekte der Krankheit adressiert, könnte für Anette von Vorteil sein. |