Menschen mit Krankheiten - Session K6 - Plasmozytom

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme und auch Krankheiten, beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen" - auch wenn Menschen schon Krankheiten haben.

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Plasmozytom - Darüber hinaus werden Julianes innere Kämpfe und Konflikte sichtbar

KI 664 - In dieser intensiven Psychobionik-Sitzung arbeitet Juliane an tiefen emotionalen Konflikten, losgelöst von familiären Einflüssen, und fördert ihre innere Heilung und persönliche Entwicklung.

In der Sitzung mit Juliane, einer weiblichen Klientin, offenbaren sich tiefgehende psychische Konflikte und emotionale Verstrickungen, die im Laufe der Psychobionik-Sitzung bearbeitet werden. Julianes Hauptanliegen kreisen um ihre Beziehung zu ihrer Mutter, die sie als bestätigtes Opfer ihrer Lebensumstände wahrnimmt, und die Schwierigkeiten, die sich daraus für ihre eigene emotionale Entwicklung und Beziehungsfähigkeit ergeben. Juliane berichtet von einer spürbaren Veränderung in ihrer Haltung zur Liebe und Partnerschaft seit ihrer letzten Sitzung, die es ihr erlaubte, vergangene Verletzungen loszulassen und eine offenere, liebevollere Beziehung zu ihrem Partner zu pflegen.

Konflikte mit ihrer Mutter, die Julianes persönliche Entwicklung und Veränderungen nicht nachvollziehen kann oder möchte, belasten Juliane zusätzlich. Diese familiären Spannungen beeinflussen auch Julianes Selbstwert und ihre Fähigkeit, sich von den Erwartungen und dem negativen Einfluss ihrer Mutter zu lösen. Der Versuch, ihre Mutter von den Vorteilen der Psychobionik zu überzeugen, scheitert und führt zu weiteren Konfrontationen.

Darüber hinaus werden Julianes innere Kämpfe und Konflikte sichtbar, die mit ihrer Krankheitsdiagnose zusammenhängen, spezifisch mit einer Bluterkrankung. Diese persönlichen und gesundheitlichen Herausforderungen sind tief mit familiären Dynamiken und persönlichen Beziehungsmustern verknüpft.

Im Verlauf der Therapie zeigt sich, dass Juliane an einem Punkt angelangt ist, an dem sie sich aktiv von den belastenden Mustern und Beziehungen ihrer Vergangenheit zu lösen beginnt. Sie arbeitet an der Auflösung von alten Verletzungen und Konflikten, vor allem in Bezug auf ihre Mutter und die Verbindung zu ihrer eigenen Sexualität und dem unerfüllten Kinderwunsch. Durch die symbolische Arbeit mit inneren Bildern, wie dem Planwagen, der sich zu einem Kinderwagen transformiert, und der Auseinandersetzung mit metaphorischen und realen "Masken", die sie ablegt, nähert sich Juliane einem Zustand der inneren Freiheit und Heilung.

Die Sitzung endet mit einer positiven Wendung, bei der Juliane symbolisch alte Lasten und negative Energien verbrennt und sich einer erneuerten Beziehung zu sich selbst und ihren Nächsten zuwendet. Ihre innere Frau, die zunächst zögerlich und verunsichert erscheint, gewinnt an Kraft und Präsenz, was Juliane Hoffnung auf eine belebte und erfüllte Sexualität gibt. Diese Arbeit zeigt die tiefe Verbindung zwischen psychischer Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden auf und unterstreicht die Bedeutung der Psychobionik in der Behandlung von emotionalen und psychosomatischen Erkrankungen.

 

Ich konfrontiere meine Mutter mit ihren Aussagen, stelle mich ihr entgegen. Es ist ein Kampf um meine Autonomie

Ich sitze hier, umgeben von der warmen, beruhigenden Atmosphäre meines Therapeutenraums, und spüre, wie ich allmählich tiefer in mich selbst eintauche. Meine Gedanken beginnen zu fließen, Bilder und Empfindungen nehmen Form an. Es ist, als würde ich eine Reise antreten, eine innere Reise, auf der Suche nach Antworten und Klarheit.

Plötzlich steht vor meinem inneren Auge meine Mutter, die Symbolfigur für viele meiner Lebenshürden und emotionalen Verstrickungen. Ich habe versucht, ihr meine Wandlungen zu erklären, ihr zu vermitteln, dass Veränderung möglich ist, auch für sie. Doch sie hat es abgetan, hat mich für krank erklärt, hat die Tiefe meiner Erfahrungen nicht anerkennen können. Es schmerzt, zu erkennen, wie tief die Kluft zwischen uns ist, wie sehr sie in ihrer Rolle als Opfer verhaftet bleibt, unfähig, die ausgestreckte Hand anzunehmen.

Ein Streit mit meiner Mutter, laut und schmerzhaft, hat uns entzweit. Sie hat den Hörer aufgeklatscht, ein symbolischer Akt der Zurückweisung und des Unverständnisses. Seitdem herrscht Schweigen zwischen uns. Doch seltsamerweise entdecke ich in mir eine Art der Befreiung. Dieser Abstand, er tut mir gut. Es ist, als hätte ich mich von einer Fessel gelöst, die mich zu lange gehalten hat.

In meiner Vorstellung öffne ich eine Tür, auf der "Plasmozytom" steht, meine Krankheit. Ich trete ein in mein Wohnzimmer, einen Raum voller Licht und Frieden. Ich sehe mich selbst, ruhig und zufrieden, in meiner eigenen Mitte angekommen. Eine tiefe Erkenntnis durchflutet mich: Ich habe Schritte unternommen, bin gewachsen, habe mich verändert.

Doch nicht nur meine Krankheit fordert mich heraus. Es ist auch die Beziehung zu meiner Mutter, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Immer wieder stoße ich auf die Notwendigkeit, mich von ihr zu distanzieren, um meinen eigenen Weg gehen zu können. Es ist ein schwieriger Prozess, ein Ringen um Selbstständigkeit und Anerkennung.

Ich konfrontiere meine Mutter mit ihren Aussagen, stelle mich ihr entgegen. Es ist ein Kampf um meine Autonomie, ein Versuch, ihr zu zeigen, dass ich mein eigenes Leben leben muss, unabhängig von ihren Erwartungen und Vorstellungen. Doch es ist auch ein Kampf um Verständnis, um eine Verbindung, die trotz aller Konflikte nicht ganz abreißen soll.

In einem weiteren Schritt meiner Reise begegne ich meiner inneren Frau, einem Aspekt meiner selbst, der lange im Verborgenen lag. Es ist eine Begegnung mit meiner Sexualität, meinem Wunsch nach Intimität und Nähe, den ich mir selbst lange verwehrt habe. Meine Mutter, mit ihren konservativen Ansichten zur Sexualität, hat tief in mir Spuren hinterlassen, hat mich gelehrt, mich zu verstecken, meine Wünsche zu unterdrücken.

Doch ich erkenne, dass es an der Zeit ist, diese alten Muster zu durchbrechen. Ich möchte meine Sexualität leben, frei von Scham und Schuldgefühlen. Es ist ein Prozess des Loslassens, des Akzeptierens meiner Bedürfnisse und Sehnsüchte.

Diese Reise durch mein Inneres ist ein Weg der Heilung, ein Weg zu mir selbst. Ich lasse alte Wunden hinter mir, öffne mich für neue Erfahrungen und Möglichkeiten. Es ist ein Prozess der Transformation, der mich meiner eigenen Kraft und meines eigenen Potenzials bewusst macht.

Ich liege hier, umgeben von der sanften Musik und der Stimme meines Therapeuten, und spüre, wie ich allmählich zurückkehre. Doch ich weiß, dass ich verändert bin, dass ich Schritte unternommen habe auf dem Weg zu einem erfüllteren, authentischeren Leben. Ich bin bereit, mich den Herausforderungen zu stellen, bereit, mein Leben in die Hand zu nehmen. Es ist ein Gefühl der Freiheit, der Zuversicht, das mich erfüllt, während ich langsam meine Augen öffne und in den Raum zurückkehre.


Hauptfaktoren + Erlebnisse

Die Zusammenhänge zwischen den Erlebnissen der Klientin und ihrer Krankheit lassen sich aus psychoanalytischer und psychosomatischer Sicht wie folgt deuten:

1. **Unverarbeitete Konflikte und emotionale Belastungen:** Die Klientin berichtet von verschiedenen unverarbeiteten Konflikten und emotionalen Belastungen, insbesondere in Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Partner. Solche psychischen Belastungen können sich negativ auf die körperliche Gesundheit auswirken, da langanhaltender Stress und emotionale Dysbalance das Immunsystem schwächen und die Entstehung von Krankheiten begünstigen können.

2. **Identitäts- und Selbstwertprobleme:** Die Sitzungen enthüllen, dass die Klientin in der Vergangenheit unter Identitäts- und Selbstwertproblemen gelitten hat, die unter anderem durch die Beziehung zu ihrer Mutter bedingt waren. Solche tief verwurzelten psychischen Konflikte können eine Rolle bei der Entstehung oder Verschlechterung von Krankheiten spielen, da sie den emotionalen Stress erhöhen und die psychische Widerstandsfähigkeit mindern.

3. **Probleme mit der Partnerschaft und Sexualität:** Die Klientin spricht auch über ihre Probleme mit der Partnerschaft und Sexualität, die ebenfalls eine bedeutende emotionale Belastung darstellen. Diese Themen sind eng mit ihrem Selbstbild und Selbstwertgefühl verknüpft und können zur psychosomatischen Symptomatik beitragen, indem sie die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen.

4. **Verlust und Trauer:** Die Klientin hat Verluste und Trauererfahrungen gemacht, insbesondere im Zusammenhang mit unerfüllten Kinderwünschen. Solche tiefgreifenden emotionalen Erfahrungen können chronischen Stress verursachen und somit einen Risikofaktor für die Entwicklung von Krankheiten darstellen.

5. **Fehlende Akzeptanz und Verarbeitung der Krankheit:** Es scheint, dass die Klientin Schwierigkeiten hat, ihre Krankheit vollständig zu akzeptieren und zu verarbeiten. Die psychoanalytische Arbeit zeigt auf, dass es ungelöste innere Konflikte gibt, die mit ihrer Krankheitswahrnehmung und -bewältigung zusammenhängen. Die fehlende Akzeptanz kann den Heilungsprozess behindern und zur Aufrechterhaltung oder Verschlechterung der Symptome beitragen.

Zusammengefasst könnten die emotionalen Belastungen und unverarbeiteten psychischen Konflikte der Klientin einen signifikanten Einfluss auf ihre gesundheitliche Situation haben. Durch die Bearbeitung dieser Themen in der Psychoanalyse kann ein tieferes Verständnis ihrer Krankheit erreicht und möglicherweise eine Verbesserung ihres Zustands erzielt werden.