Session 16 - Inneres Kind

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

In einem tiefgreifenden Heilungsprozess werden die Schatten der Vergangenheit durch die Begegnung...

KI 661 - Hannas tiefgreifende Psychobionik-Sitzung offenbart verborgene Traumata und familiäre Bindungen, führt zu transgenerationaler Heilung und symbolisiert eine Befreiung von alten Lasten.

In der Psychobionik-Sitzung mit Hanna offenbart sich eine tiefe Auseinandersetzung mit vergangenen Traumata und familiären Bindungen. Die Sitzung beginnt mit einer Reise in Hannas Innenwelt, die sie zu einem Raum führt, den sie mit dem Gefühl des Drucks verbindet. Durch die Anleitung des Therapeuten öffnet sie eine Tür zu diesem Raum, der zunächst dunkel ist, sich aber nach dem Einschalten des Lichts als ein großer, niedriger Raum mit steinernen, weißgestrichenen Wänden offenbart. Ein Schrank im Raum, der nicht geöffnet werden kann, und die Unmöglichkeit, aus dem Raum herauszusehen, symbolisieren Hannas innere Blockaden und das Gefühl der Eingeschlossenheit.

Die weitere Exploration des Raumes bringt Hanna in Kontakt mit ihrer Kindheit und einer Erinnerung an ein Krankenhauserlebnis. Diese Verbindung führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ihren Eltern und Großeltern, insbesondere mit den Erlebnissen von Krankheit, Tod und Schuldgefühlen. Besonders hervorzuheben ist die Beziehung zu ihrer Großmutter, die durch den Verlust von Kindern und den Tod ihres Ehemannes im Krieg geprägt ist. Die Erkenntnis, dass das Trauma der Großmutter und die daraus resultierenden Schuldgefühle Hannas Mutter beeinflusst haben, die wiederum ihre eigenen Kämpfe mit Krankheit und Mobilitätseinschränkungen hatte, offenbart eine transgenerationale Übertragung von Trauma und Schmerz.

In einem tiefgreifenden Heilungsprozess werden die Schatten der Vergangenheit durch die Begegnung mit verstorbenen Familienmitgliedern und die symbolische Umgestaltung der Innenwelt bearbeitet. Das Zerstören von alten, schmerzhaften Bildern und die Neugestaltung des Raumes mit einer offenen Wand und Blick nach außen symbolisieren die Befreiung von alten Lasten und die Öffnung für neue Perspektiven.

Die Sitzung endet mit einem Gefühl der Traurigkeit bei Hanna, was darauf hindeutet, dass trotz der Fortschritte noch weitere Arbeit nötig ist, um die tiefen emotionalen Wunden vollständig zu heilen. Hannas Reaktion zeigt, dass der Prozess der Psychobionik nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Gefühlen und der Hoffnung auf Heilung in der Zukunft ist.

 

Dann erscheint die kleine Hanna vor mir, das Kind, das ich einmal war. Ich sehe ihr Leid, die Angst in ihren Augen.

Als ich hinabsteige in meine Innenwelt, fühle ich zunächst eine Mischung aus Neugier und Unsicherheit. Meine Füße berühren die ersten Stufen, und mit jedem Schritt nach unten wächst meine Spannung. Unten angekommen, offenbart sich mir ein langer Gang, gesäumt von Türen. Drei Türen. Ich spüre, wie eine von ihnen mich magisch anzieht: die mittlere. Vor ihr stehend, zögere ich einen Moment, dann male ich mit einem imaginären Pinsel das Wort "Druck" auf ihr Holz.

Die Tür öffnet sich zu einem dunklen Raum, der sich, als ich den Lichtschalter betätige, in Helligkeit taucht. Der Steinboden unter meinen Füßen fühlt sich kalt und hart an. Der Raum ist groß, doch die niedrige Decke erzeugt ein Gefühl der Beklemmung. Weiße Steine an den Wänden. Ein Schrank und ein Stuhl sind die einzigen Möbelstücke hier. Ich spüre sofort eine Welle der Angst, die mich durchströmt, als ich realisiere, dass dieser Raum eine symbolische Ebene meiner inneren Welt darstellt, verbunden mit dem Thema Druck.

Ich trete näher an den Schrank heran, zögere jedoch, ihn zu öffnen. "Mut", flehe ich innerlich, und irgendwie finde ich die Kraft, die Tür zu bewegen. Im Schrank finde ich medizinische Utensilien, Spritzen, die mich an eine Zeit im Krankenhaus erinnern, als ich noch ein Kind war. Eine Erinnerung an Krankheit und Einsamkeit, an eine Zeit, in der ich mich so verletzlich fühlte.

Dann erscheint die kleine Hanna vor mir, das Kind, das ich einmal war. Ich sehe ihr Leid, ihre Krankheit, die Angst in ihren Augen. Ich versuche, mit ihr zu sprechen, ihr Mut zu machen, ihr zu zeigen, dass sie nicht allein ist. Doch der Schmerz sitzt tief; die Worte meiner Großmutter, die Schuldgefühle, die sie mir auferlegt hat, weil meine Mutter nach meiner Geburt nicht mehr laufen konnte.

Ich reise weiter durch meine Erinnerungen, spreche mit meiner Großmutter, konfrontiere sie mit den Folgen ihrer Worte. Es ist ein Kampf, die Wahrheit zu entwirren, die Schuldzuweisungen zu verstehen und letztlich zu erkennen, dass die Last, die ich trage, nicht allein meine ist.

Als ich zu meinem elfjährigen Ich zurückkehre, das seine Mutter verloren hat, fühle ich den ganzen Schmerz und das Gewicht der Verantwortung, die ich zu früh übernehmen musste. Ich versuche, dieses junge Mädchen zu trösten, ihr zu zeigen, dass sie nicht allein sein muss, dass sie stark sein kann, auch wenn die Welt um sie herum zusammenbricht.

Die Reise durch meine Innenwelt ist emotional zehrend, aber auch erkenntnisreich. Ich sehe nun klarer, wie die Ereignisse meiner Vergangenheit, die Worte und Taten meiner Familie, mich geformt haben. Ich erkenne die Ketten, die mich binden, und beginne zu verstehen, dass ich die Kraft habe, sie zu sprengen.

Im letzten Raum, der sich nun öffnet und hell und einladend ist, fühle ich eine tiefe Verbindung zur Natur, zur Welt außerhalb meiner inneren Konflikte. Es ist ein Moment der Befreiung, ein erster Schritt auf dem Weg zur Heilung. Ich weiß, dass dies nur der Anfang ist, aber zum ersten Mal seit langem spüre ich Hoffnung. Die Reise ist noch nicht vorbei, aber ich bin bereit, mich den Herausforderungen zu stellen und meinen Weg zu finden.


Die Deutung der Symbole und die Veränderung der inneren Bilder

Die Veränderungen in Hannas inneren Bildern spiegeln eine tiefgreifende Transformation ihrer psychischen Landschaft wider. Zu Beginn des Prozesses betrat sie einen dunklen, großen Raum, der auf einer symbolischen Ebene mit „Druck“ beschriftet war. Dieser Raum, mit einem kühlen Steinboden und weißen, steinernen Wänden, barg einen Schrank, der für Hanna unzugänglich erschien – ein Symbol für verdrängte oder unerreichbare Aspekte ihres Selbst oder ihrer Erinnerungen.

Im Verlauf der Therapie wurden Schichten der Vergangenheit aufgedeckt, die mit Schmerz, Verlust und Trauma verbunden waren. Durch die Konfrontation mit diesen Schichten – dargestellt durch die Interaktionen mit verschiedenen Familienmitgliedern und durch das symbolische Bearbeiten und Loslassen von Schuld und Trauer – begann der Raum, sich zu verändern.

Hanna erlebte, wie der ursprünglich dunkle und drückende Raum sich in eine hellere, offenere und lebensbejahende Umgebung verwandelte. Die Wand, die den Raum zuvor von der Außenwelt abschottete, fiel weg, und durch große Fenster wurde der Blick auf eine sommerliche, sonnendurchflutete Landschaft freigegeben. Diese Veränderung symbolisiert eine Öffnung und Verbindung zur Außenwelt, zu neuen Möglichkeiten und zu einer natürlicheren, authentischeren Existenzweise.

Die Veränderung in den inneren Bildern von Hanna deutet auf eine Heilung hin, auf ein Loslassen von alten, belastenden Narrativen und auf die Schaffung eines neuen Selbstverständnisses, das von Freiheit, Verbindung und Offenheit geprägt ist. Die Trauer und der Ernst, die sie zuvor empfand, weichen einer neuen Perspektive, die es ihr erlaubt, sich selbst und ihre Umwelt in einem neuen, helleren Licht zu sehen. Hannas Reise zeigt, wie tiefgreifend die Arbeit mit inneren Bildern und Symbolen das psychische Erleben verändern und zu einer erneuerten Sicht auf das Leben führen kann.