Session 27 - Ex-Partner

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Die Arbeit zielt darauf ab, Erika zu einer psychischen Befreiung von den Fesseln ihrer Vergangenheit zu verhelfen

KI 675 - Intensive emotionale Aufarbeitung mit einem Psychobioniker, Konflikte und Blockaden lösen, um Heilung und Veränderung in Erikas Leben zu ermöglichen.

In der Sitzung zwischen dem Psychobioniker und Erika steht die tiefe emotionale Aufarbeitung im Zentrum, die Erika durch den Prozess der Psychobionik erlebt. Erika wird durch eine geführte Visualisierung dazu angeregt, sich mit ihren innersten Konflikten und emotionalen Blockaden auseinanderzusetzen. Zentral steht dabei die Bearbeitung ihrer Beziehung zu ihrem Ex-Partner Uli und die daraus resultierenden psychosomatischen Beschwerden, die sie in Form einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit ihres rechten Arms erlebt. Dies wird als Symbol ihrer Handlungsunfähigkeit und ihrer emotionalen Lähmung gedeutet.

Die Sitzung offenbart tiefe Konflikte und nicht verarbeitete Emotionen, die in Verbindung mit ihrer Familiengeschichte, insbesondere ihrer Beziehung zu ihrem Ex-Partner und ihrem Sohn, stehen. Durch imaginative Techniken wird Erika dazu geführt, sich mit verschiedenen Aspekten ihrer Psyche auseinanderzusetzen, darunter eine metaphorische Tür, die zu ungelösten emotionalen Themen führt, sowie die Konfrontation mit einem inneren Kind, das symbolisch für verletzte und vernachlässigte Anteile ihrer selbst steht.

Die Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Partner und die damit verbundenen Emotionen nehmen einen großen Raum ein. Es wird deutlich, dass Erika tiefgreifende Verletzungen erfahren hat, die sich auch in der Beziehung zu ihrem Sohn widerspiegeln. Sie wird dazu angeleitet, diese Verletzungen symbolisch zu bearbeiten, indem sie beispielsweise imaginäre Dialoge mit ihrem Ex-Partner führt und versucht, Verständnis für dessen Handlungen zu entwickeln, gleichzeitig aber auch Grenzen zu setzen.

Die therapeutische Arbeit zielt darauf ab, Erika zu einer psychischen Befreiung von den Fesseln ihrer Vergangenheit zu verhelfen. Es wird ein Prozess der inneren Reinigung und Heilung angestoßen, in dem Erika lernt, sich von negativen Bindungen und Einflüssen zu lösen. Dabei spielt auch die Bearbeitung ihrer Beziehung zu ihrem Bruder eine Rolle, die als weiterer Aspekt ungelöster familialer Konflikte identifiziert wird.

Die Psychobionik wird als Werkzeug eingesetzt, um Erika zu ermöglichen, sich mit ihren tiefsten Ängsten, Schmerzen und Wünschen auseinanderzusetzen. Es wird ein Raum geschaffen, in dem sie heilende innere Bilder entwickeln kann, die eine positive Veränderung in ihrem emotionalen Erleben und ihrem körperlichen Wohlbefinden bewirken sollen.

Die Sitzung endet mit einem Ausblick auf die Möglichkeit einer tiefgreifenden Veränderung und Heilung. Erika wird ermutigt, den begonnenen Prozess der inneren Auseinandersetzung und Heilung fortzusetzen, um zu einem ausgeglicheneren und gesünderen psychischen Zustand zu gelangen. Der Psychobioniker bietet dabei ihre Unterstützung an und lässt Erika mit einem Gefühl der Hoffnung und der Möglichkeit zur Veränderung zurück.

 

Als ich mich schließlich von Uli verabschiede, spüre ich eine seltsame Mischung aus Trauer und Erleichterung

Ich stehe am Anfang eines langen, dunklen Ganges, mein Herz klopft heftig vor Ungewissheit und Furcht vor dem, was mich erwartet. Tief in mir spüre ich, dass diese Reise unumgänglich ist, ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Heilung. Ich schlucke schwer, atme tief durch und mache den ersten Schritt in die Dunkelheit.

Plötzlich stehe ich vor einer Holztür, die alt und abgenutzt aussieht, aber eine seltsame Anziehung auf mich hat. "Rosenkrieg" flüstert eine Stimme in meinem Kopf, doch ich schüttle sie ab. Stattdessen beschließe ich, "Uli und Annette" darauf zu schreiben, ein symbolischer Akt, der die Verbindung und gleichzeitig die Trennung zwischen uns darstellt. Ich zögere, doch dann öffne ich die Tür.

Hinter der Tür offenbart sich ein weiter Raum, dessen Wände aus verputztem Stein bestehen. Der Raum ist zunächst leer, doch dann sehe ich in der Ferne ein Kind sitzen. Es ist mein Kind, mein Lukas, der vierjährige Teil von mir, der seit der Trennung von Uli in diesem Raum sitzt. In diesem Moment ist mir klar: Diese Trennung hat uns beide tief verletzt.

Langsam nähere ich mich ihm, mein Herz überschlägt sich fast vor Liebe und Schmerz. Als ich ihn in den Arm nehme, fühle ich, wie eine tiefe, unausgesprochene Traurigkeit zwischen uns schwebt. "Wie geht es dir?", frage ich leise. "Na gut", antwortet er, doch in seinen Augen sehe ich den Schatten der vergangenen Jahre.

Plötzlich fühle ich den Drang, tiefer zu graben, um zu verstehen, was Lukas so sehr belastet. "Was hat Papa dir angetan?", frage ich, doch Lukas senkt den Kopf und schweigt. Die Stille zwischen uns wird fast unerträglich. "Du kannst mir alles sagen", versuche ich ihn zu ermutigen, doch er schüttelt nur den Kopf.

In diesem Moment erkenne ich, dass nicht nur Lukas, sondern auch ich mich schäme – schäme für das, was geschehen ist, schäme für das, was nicht geschehen ist. "Es ist okay, sich zu schämen", sage ich zu ihm und zu mir. "Aber wir müssen darüber reden, um heilen zu können."

Ich rufe Uli in den Raum, um ihm gegenüberzutreten, um Klarheit zu schaffen. Doch als er erscheint, ist da nur Schweigen. Ich fühle mich ohnmächtig und gleichzeitig erfüllt von einer tiefen Traurigkeit. "Warum kannst du das nicht verstehen?", frage ich ihn, doch er antwortet nicht.

In einem Akt der Verzweiflung zerschlage ich die Bilder von Uli, von mir, von unseren ungelösten Konflikten, von den Schmerzen und der Wut. Ich verbrenne sie in einem imaginären Feuer, in der Hoffnung, dadurch Freiheit zu erlangen.

Als ich mich schließlich von Uli verabschiede, spüre ich eine seltsame Mischung aus Trauer und Erleichterung. "Ich lasse dich jetzt los", sage ich leise. Und mit diesen Worten öffnet sich ein neuer Raum vor mir, ein Raum voller Licht und Hoffnung.

Ich erkenne, dass diese Reise zwar schmerzhaft war, aber notwendig, um alte Wunden zu heilen und mich für die Zukunft zu öffnen. Ich bin bereit, weiterzugehen, bereit für einen Neuanfang.


Die Deutung der Symbole und die Veränderung der inneren Bilder

Während der Session wurden verschiedene Bilder und Szenarien in der Psyche des Klienten bearbeitet, die sich im Laufe der Sitzung deutlich veränderten. Hier sind einige der Veränderungen:

1. **Dunkle Eingangsszene zu Erleuchtung**: Die Sitzung begann mit der Beschreibung eines dunklen Raums oder Ganges, der für den inneren Zustand des Klienten stand. Im Verlauf der Session veränderte sich dieses Bild in einen Raum, der von Sonnenlicht durchflutet wurde, was eine deutliche Verbesserung des inneren Zustandes symbolisiert.

2. **Konflikthafte Beziehungen zu Versöhnung und Loslassen**: Die Sitzung thematisierte schwierige Beziehungen, insbesondere die Beziehung zu Uli, die mit Konflikten und Schmerzen verbunden war. Im Verlauf der Session wurden diese negativen Bilder und Emotionen bearbeitet, gefolgt von einem Prozess des Vergebens, Loslassens und der Heilung. Der Klient konnte sich schließlich von Uli verabschieden und ihn 100% loslassen.

3. **Angst und Trauma zu Vertrauen und Heilung**: Spezifische Angstzustände und traumatische Erlebnisse wurden adressiert, insbesondere in Bezug auf den Sohn Luis und die Beziehung seines Vaters zu diesem. Durch das Zerstören von negativen Bildern und das Neugestalten der Beziehungen in der Psyche des Klienten konnte ein heilender Prozess eingeleitet werden. Luis wurde als ein fröhliches Kind visualisiert, das seinem Vater vertraut, was eine positive Veränderung in der emotionalen Landschaft des Klienten darstellt.

4. **Destruktive Bilder zu Heilenden Bildern**: Im Laufe der Sitzung wurden destruktive und schmerzvolle Bilder und Erinnerungen, wie z.B. Konflikte mit dem Bruder und dessen Frau, bewusst zerstört und durch heilende und positive Bilder ersetzt. Dies symbolisiert die Befreiung von negativen Bindungen und die Öffnung für neue, gesunde Beziehungen.

5. **Symbol des Traumprinzen**: Gegen Ende der Session wurde das Bild eines Traumprinzen eingeführt, welches die Bereitschaft des Klienten für eine neue, gesunde und liebende Beziehung symbolisiert. Dieses Bild stand im Kontrast zu den früheren konfliktreichen Beziehungsbildern und markiert eine positive Zukunftserwartung.

Insgesamt zeigen die Veränderungen der Bilder in der Session einen Prozess von Dunkelheit zu Licht, von Konflikt zu Versöhnung, von Angst zu Vertrauen und von Schmerz zu Heilung. Diese Transformationen symbolisieren eine innere Reinigung und Neuausrichtung auf ein gesünderes, erfüllteres Leben.