Session 30 - Kindheit - Mutter - Vater

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Ein zentrales Ereignis, das in dieser emotionalen Landschaft auftaucht, ist der Tod ihrer Mutter

KI 679 "Karin erforscht in einer intensiven Psychobionik-Sitzung ihre seelischen Landschaften und löst tief verwurzelte, familiäre Konflikte, die ihre Psyche prägen."

In einer tiefen Psychobionik-Sitzung mit Karin, einer weiblichen Klientin, erforscht der Psychoanalytiker die seelischen Landschaften und emotionalen Konflikte, die Karins psychische Verfassung prägen. Die Reise beginnt mit einer Visualisierung, in der Karin eine Treppe in ihr inneres Selbst hinabsteigt, um die verborgenen Räume ihrer Psyche zu erkunden. Der erste untersuchte Raum, symbolisch für das Thema Familie, präsentiert sich als dunkel und leer, was auf unausgesprochene Traurigkeit und Verlust hindeutet. Beim tieferen Eindringen in ihre seelische Welt entdeckt Karin einen weiteren Raum, der eine angenehme, jedoch traurige Atmosphäre birgt. Dieser Ort dient als Symbolraum für ihre Familie und offenbart eine tiefe, ungelöste Traurigkeit.

Ein zentrales Ereignis, das in dieser emotionalen Landschaft auftaucht, ist der Tod ihrer Mutter vor 17 Jahren, ein traumatisches Erlebnis, das Karin tief berührt und geprägt hat. Die Interaktion mit einer jüngeren Version ihrer selbst am Tag des Verlustes ermöglicht es Karin, den unausgesprochenen Schmerz und die Trauer, die sie damals empfunden hat, zu erkennen und zu verarbeiten. Durch das Gespräch mit ihrer jüngeren Version kann Karin einen emotionalen Abschluss mit dem Verlust ihrer Mutter finden, was einen ersten Schritt zur Heilung darstellt.

Des Weiteren offenbart die Sitzung einen tieferen, familiären Konflikt, der mit ihrem Vater und dessen Vergangenheit verbunden ist. Durch eine imaginative Reise in die Vergangenheit ihres Vaters als Kind und zu dessen Vater im Krieg, erforscht Karin die Wurzeln der emotionalen Kälte und des Traumas, das ihr Vater erlebt und an sie weitergegeben hat. Dieses tief verwurzelte familiäre Leid wird in der Sitzung symbolisch bearbeitet, indem Karin die Geschichte ihres Großvaters im Krieg verändert, um die von Krieg und Verlust geprägte Vergangenheit ihrer Familie umzuschreiben und eine neue, hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen.

Zusammenfassend bietet die Psychobionik-Sitzung mit Karin einen tiefen Einblick in die komplexen emotionalen Verstrickungen und das psychische Leid, das sie trägt. Die Erkundung und symbolische Neugestaltung ihrer inneren Welt und familiären Geschichte ermöglicht es Karin, sich mit ihren tiefsten Ängsten und Traumata auseinanderzusetzen und Schritte zur emotionalen Heilung und Befreiung zu unternehmen.

 

Ich spreche mit meinem jüngeren Ich, das den Verlust der Mutter gerade durchlebt. Ich tröste sie.

Ich stehe vor der Treppe, die in meiner inneren Welt, meiner Seelenlandschaft, nach unten führt. Langsam, Stufe für Stufe, gehe ich hinab, bis ich schließlich in einem Gang mit Türen ankomme. Links von mir, auf einer der Türen, male ich das Wort "Familie". Ich spüre eine Mischung aus Neugier und Zögern, als ich mich dazu entscheide, die Tür vorsichtig zu öffnen.

Im Raum ist es zuerst dunkel, bis ich mir einen Lichtschalter vorstelle und das Licht einschalte. Der Raum, den ich betrete, ist klein, kahl und leer, was mir ein Gefühl von Leere vermittelt. Doch dann entdecke ich einen weiteren Raum, der durch eine Tür zu erreichen ist. Ich spüre, dass ich diesen Raum betreten muss, um tiefer in meine innere Welt einzutauchen.

Der nächste Raum ist hell und erscheint wie ein Gang. Ich folge ihm neugierig, bis ich in einen größeren Raum gelange. Dieser Raum, mit seiner beeindruckenden Kuppel, fühlt sich warm und geschützt an, doch zugleich liegt eine traurige Stimmung in der Luft. Die Wände sind weich und strukturiert, und der Boden fühlt sich schwingend und federnd an. Es ist ein Raum voller Emotionen, ein Symbolraum für meine Familie.

In meiner rechten Hand spüre ich eine Kälte, die mich an Trauer und Tod denken lässt. Ich beginne zu verstehen, dass dieser Raum mir etwas über meine Familie mitteilen möchte, insbesondere über den Verlust meiner Mutter vor 17 Jahren. Die Erinnerung an den Klinikraum, in dem ich sie zuletzt sah, taucht auf. Sie wirkte friedlich, doch die Kälte kam von der Seite meines Vaters. Diese Kälte repräsentiert seinen Schmerz und seine Trauer.

Ich spreche mit meinem jüngeren Ich, das den Verlust der Mutter gerade durchlebt. Ich tröste sie und erlaube ihr, ihren Schmerz auszudrücken, etwas, was damals vielleicht unterdrückt wurde. Wir sprechen über die Krankheit meiner Mutter und dass ihr Tod zugleich eine Erlösung für sie bedeutete.

Als ich tiefer grabe, wird mir bewusst, dass die Kälte, die ich spüre, mit meinem Vater und seinen eigenen Kindheitserfahrungen zusammenhängt. Ich begegne meinem Vater als Kind, das von der Kälte und Dunkelheit des Krieges umgeben ist. Ich versuche, ihm Trost zu spenden und die Kälte zu verstehen, die er fühlt. Es ist der Schmerz des Verlustes seines eigenen Vaters im Krieg.

Ich rufe meinen Großvater herbei, um die Kette des Schmerzes und der Trauer zu durchbrechen. In einer kraftvollen inneren Begegnung verspreche ich meinem Großvater, dass er den Krieg überleben und zu seiner Familie zurückkehren wird. Ich ändere den Lauf der Geschichte in meiner inneren Welt, um meinen Großvater und meinen Vater als Kind zu heilen. Mein Großvater verspricht, bei seinem Sohn zu bleiben und nicht in den Krieg zu ziehen.

Durch diese innere Reise spüre ich, wie sich die Kälte auflöst und eine tiefere Verbindung zu meiner Familie entsteht. Ich verstehe, dass die Trauer und der Schmerz, die ich gefühlt habe, Teil eines größeren familiären Musters sind. Durch das Bewusstwerden und Umwandeln dieser Muster in meiner inneren Welt beginne ich, Frieden mit meiner Vergangenheit zu machen und öffne mich für eine heilende Zukunft.


Die Deutung der Symbole und die Veränderung der inneren Bilder

Die Bildveränderungen während der Session sind beachtlich und reflektieren einen tiefen und heilsamen psychologischen Prozess.

1. **Einführung der inneren Welt:** Der Klient beginnt mit einer Reise in seine innere Welt, symbolisiert durch eine Treppe, die nach unten führt, und einen Gang mit Türen. Dies öffnet den Zugang zu seinen inneren Räumen und Themen, hier speziell die Familie.

2. **Konfrontation mit Dunkelheit und Licht:** Die anfängliche Dunkelheit im Raum der Familie, die durch das Einschalten des Lichts aufgelöst wird, symbolisiert das Bewusstwerden und die Auseinandersetzung mit bisher unbewussten oder vermiedenen Aspekten des Familienthemas.

3. **Raum der Traurigkeit und Wärme:** Die Veränderung hin zu einem Raum, der sowohl Wärme als auch Traurigkeit ausstrahlt, deutet auf eine tiefe emotionale Einsicht hin. Der Raum ist ein Symbol für die ambivalente Natur familiärer Bindungen, die sowohl Geborgenheit als auch Schmerz bergen können.

4. **Erinnerung und Konfrontation mit dem Verlust:** Die Einladung, ein spezifisches Ereignis zu betrachten, führt zur Erinnerung an den Tod der Mutter. Dies ermöglicht eine direkte Konfrontation mit dem Verlust und dessen emotionalen Auswirkungen.

5. **Heilung des inneren Kindes:** Die Interaktion mit dem inneren Kind, das den Verlust der Mutter erlebt hat, symbolisiert einen wichtigen Schritt in der Heilung. Das Trösten und die Erlaubnis zum Trauern sind zentrale Elemente, um mit dem Schmerz umzugehen.

6. **Auseinandersetzung mit der väterlichen Linie:** Die Reise in die Vergangenheit des Vaters und Großvaters, die thematisch um Krieg, Verlust und Trauer kreist, zeigt die transgenerationale Weitergabe von Traumata und ungelösten emotionalen Konflikten.

7. **Transformation und Heilung:** Die bewusste Veränderung der Ereignisse, die zum Tod des Großvaters führen, symbolisiert einen tiefgreifenden Heilungsakt. Indem der Klient die Geschichte neu schreibt, löst er sich von den Ketten der Vergangenheit und ermöglicht eine neue Sichtweise auf die Familiengeschichte.

8. **Integration und Versöhnung:** Die abschließende Versöhnung und Wiedervereinigung in der Familie, die durch den imaginierten Überlebensweg des Großvaters ermöglicht wird, markiert einen Schlüsselpunkt in der psychologischen Integration und bietet einen Weg zur inneren Versöhnung und Frieden.

Insgesamt reflektieren diese Bildveränderungen einen intensiven therapeutischen Prozess, der durch kreative Imagination und tiefes emotionales Engagement gekennzeichnet ist. Sie zeigen den Übergang von Dunkelheit zu Licht, von Trauma zu Heilung und von Trennung zu Integration.

Die Bilder transformieren sich von dunkel und bedrückend zu hell, warm und gefüllt mit Emotionen. Dieser Wandel symbolisiert eine innere Reise von der Konfrontation mit verborgenen Ängsten und Trauer hin zur Erkenntnis und Heilung. Das Aufarbeiten der familiären Geschichte, insbesondere der Trauer um die Mutter und die Auseinandersetzung mit dem Leid des Vaters sowie des Großvaters, führt zu einem tieferen Verständnis der eigenen emotionalen Landschaft. Die erfolgreiche Änderung der Geschichte des Großvaters von Tod zu Überleben im Krieg deutet auf die Überwindung von tief verwurzeltem Schmerz und das Lösen von transgenerationalem Trauma hin. Das Endbild eines geschützten, warmen Raums, trotz der präsenten Traurigkeit, impliziert eine Versöhnung mit der Vergangenheit und das Annehmen von komplexen Gefühlen als Teil des Heilungsprozesses.