Session 31 - Kindheitserlebnisse

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Weiterhin findet eine intensive Auseinandersetzung mit den elterlichen Beziehungen und deren Einfluss auf die Klientin statt.

KI 681 "Intensive psychobionische Reise einer Klientin, die ihre innere Gefühlswelt, traumatische Kindheit und Beziehungsprobleme erforscht, um Selbstvertrauen und emotionale Heilung zu erlangen."

In der psychobionischen Sitzung mit einer weiblichen Klientin, die sich mit ihrer eigenen Gefühlswelt und familiären Beziehungen auseinandersetzt, werden tiefgreifende konfliktbeladene Themen untersucht und bearbeitet. Die Klientin wird auf eine innere Reise geführt, bei der sie zunächst durch einen metaphorischen Raum navigiert, der sich als ihr unterbewusstes Selbst darstellt. Sie konfrontiert sich mit der Unsicherheit und den Ängsten, die sie in Bezug auf ihre Lebensrichtung und Entscheidungsfindung empfindet.

Ein signifikanter Teil der Sitzung widmet sich der Aufarbeitung traumatischer Kindheitserlebnisse, insbesondere der körperlichen Misshandlung durch die Mutter. Die Klientin interagiert mit ihrem jüngeren Selbst, um Verständnis und Heilung zu fördern. Durch diese Konfrontation wird offenbart, dass die Angst vor Konfrontationen und das mangelnde Selbstvertrauen der Klientin tief in den Erfahrungen der Kindheit verwurzelt sind, die durch familiäre Konflikte und mangelndes Schutzgefühl durch die Eltern geprägt waren.

Weiterhin findet eine intensive Auseinandersetzung mit den elterlichen Beziehungen und deren Einfluss auf die Klientin statt. Es wird deutlich, dass das Verhalten und die Beziehungsstrukturen ihrer Eltern und Großeltern prägende Auswirkungen auf ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung und ihre Beziehungsfähigkeit hatten. Die Klientin arbeitet an der Umstrukturierung und Heilung dieser familiären Muster, indem sie symbolisch mit den Repräsentationen ihrer Eltern und Großeltern interagiert, um die übernommenen dysfunktionalen Beziehungsmuster aufzulösen.

Ein weiterer zentraler Aspekt der Sitzung ist die Beziehung der Klientin zu ihrem Partner. Es kommt zu einer Reflektion über die Dynamik ihrer Partnerschaft, in der Themen wie Machtungleichgewichte, Unsicherheiten und die Notwendigkeit emotionaler Offenheit und Gleichwertigkeit in der Beziehung thematisiert werden. Durch die psychobionische Arbeit wird die Klientin dazu angeregt, sich mit den Ursachen für die wahrgenommenen Defizite in ihrer Beziehung auseinanderzusetzen und Wege zur Verbesserung der Beziehungsqualität zu erkunden.

Abschließend symbolisiert die innere Reise der Klientin durch ihr unterbewusstes Selbst und die Interaktion mit verschiedenen Aspekten ihrer Persönlichkeit und ihrer Vergangenheit einen tiefgreifenden Prozess der Selbstfindung und -heilung. Durch das Aufarbeiten und Umstrukturieren der emotional belastenden und konfliktbehafteten Erinnerungen und Beziehungsmuster strebt die Klientin danach, ein stärkeres Selbstvertrauen und eine bessere Beziehungsfähigkeit zu entwickeln. Die Sitzung offenbart die Komplexität der menschlichen Psyche und die Bedeutung der Aufarbeitung vergangener Traumata und familiärer Prägungen für die persönliche Entwicklung und das Wohlbefinden.

 

Plötzlich steht ein Mann vor mir. Er scheint mir etwas sagen zu wollen, doch ich traue mich nicht, auf ihn zuzugehen

Als ich die Augen schließe, beginnt meine innere Reise durch die Tiefen meiner Psyche. Vor mir sehe ich einen langen Gang, gesäumt von Türen, die zu verschiedenen Räumen meines Unterbewusstseins führen. Ich konzentriere mich auf eine Tür, die besonders hervorsticht. Sie trägt das Etikett "Informationen". Zögerlich, aber getrieben von einer inneren Neugier, öffne ich sie und betrete einen Raum, der aussieht wie ein Kellergewölbe. Es ist kühl und die Atmosphäre wirkt auf mich erstmal unsicher, fast bedrohlich. Trotzdem spüre ich eine seltsame Stabilität unter meinen Füßen – der Boden ist fest und besteht aus Stein.

Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen und bemerke, dass es sich eher um einen Gang handelt, der links und rechts von Wänden begrenzt wird. Ich folge dem Gang, doch er scheint nicht weiterzugehen. Es fühlt sich an, als wäre ich an einem Ende angelangt, doch dann fällt mir ein leeres Glas auf, das symbolisch für den Beginn meiner Reise steht. In diesem Moment fühle ich mich unsicher und weiß nicht, wohin ich gehen soll.

Ich beschließe, den Raum zu fragen, was er mir mitteilen möchte. Fast augenblicklich öffnet sich links eine Tür und gibt den Blick auf eine Wiese frei. Die Sonne scheint, und ich spüre, wie sich meine Unsicherheit in Hoffnung verwandelt. Doch als ich versuche, die Botschaft des Raumes zu entschlüsseln, bleibt mir die Antwort verborgen. Ich spüre, dass ich tiefer graben muss, um die Wurzeln meiner Ängste zu verstehen.

Plötzlich steht ein Mann vor mir. Er scheint mir etwas sagen zu wollen, doch ich traue mich nicht, auf ihn zuzugehen. Sein Lächeln wirkt ermutigend, doch meine Angst hält mich zurück. Ich erkenne, dass ich mich oft nicht traue, Konfrontationen einzugehen, dass ich Angst habe, mich meinen eigenen Schatten zu stellen.

Ich bitte den Mann, mir zu zeigen, was in meinem Leben passiert ist, das zu dieser Angst geführt hat. Langsam führt er mich durch eine Reihe von Bildern meiner Kindheit. Ein Bild wird klarer: Ich bin sieben Jahre alt und werde von meiner Mutter geschlagen. Dieses Bild steht symbolisch für die Ursache meiner Angst vor Konfrontation.

Ich versuche, mit meinem siebenjährigen Ich zu sprechen, um ihr zu helfen und sie zu trösten. Doch die Kommunikation ist schwierig. Die Angst vor meiner Mutter, vor der Konfrontation, ist tief in mir verankert. Ich erkenne, dass ich diese Angst überwinden muss, um frei zu sein.

Die Reise führt mich weiter zu meinen Großeltern, zu Szenen von Streit und Unzufriedenheit, die sich wie ein roter Faden durch meine Familie ziehen. Ich sehe, wie diese Muster von Generation zu Generation weitergegeben wurden und wie sie mein Leben und meine Beziehungen beeinflusst haben.

Doch dann geschieht etwas Erstaunliches. Ich beginne, diese alten, schmerzhaften Bilder zu verändern. Ich stelle mich meiner Angst und meiner Vergangenheit, löse die Fesseln, die mich gehalten haben. Ich spüre, wie ich stärker werde, wie ich beginne, mich meinen Ängsten zu stellen.

Als ich schließlich die Augen öffne und aus dieser inneren Reise zurückkehre, fühle ich mich verändert. Ich habe verstanden, dass meine Angst vor Konfrontation Wurzeln in meiner Vergangenheit hat, in den Schmerzen und Mustern meiner Familie. Doch ich habe auch gelernt, dass ich die Kraft habe, diese Muster zu durchbrechen, dass ich mich meinen Ängsten stellen und sie überwinden kann.

Diese Reise hat mir gezeigt, dass die Türen meines Unterbewusstseins nicht nur Räume der Angst, sondern auch der Heilung und der Hoffnung beherbergen. Ich weiß jetzt, dass ich bereit bin, diese Türen zu öffnen und das Licht hereinzulassen.


Die Deutung der Symbole und die Veränderung der inneren Bilder

In dieser Sitzung verändert sich die Qualität der inneren Bilder signifikant. Die Veränderungen können wie folgt zusammengefasst werden:

1. **Vom Dunkeln zum Hellen**: Zu Beginn der Sitzung wirkt der innere Raum dunkel und unsicher, symbolisiert durch ein Kellergewölbe mit der Notwendigkeit, Licht einzuschalten. Im Verlauf der Sitzung wird dieser Raum heller und freundlicher, was eine innere Aufhellung und Klärung symbolisiert.

2. **Von der Unsicherheit zur Klarheit**: Der Klient beginnt mit einem Gefühl der Unsicherheit und des Nicht-Wissens, was auf ihn zukommt. Durch den Prozess der Konfrontation und Auseinandersetzung mit inneren Bildern und Personen wandelt sich dies zu einem Zustand größerer Klarheit und Sicherheit über sich selbst und seine Beziehungen.

3. **Von der Angst zur Konfrontation**: Anfangs zeigt der Klient eine deutliche Angst vor Konfrontation, symbolisiert durch die Scheu, sich einem inneren Boten zu nähern. Diese Angst wird bearbeitet und transformiert, sodass der Klient in der Lage ist, sich seinen inneren Bildern und Personen zu stellen und mit ihnen zu interagieren.

4. **Von der Isolation zur Verbindung**: Die anfänglichen Bilder sind von Isolation geprägt, erkennbar an der leeren, unsicheren Umgebung. Im Verlauf der Sitzung entstehen Bilder von Verbindung und Nähe, insbesondere in der Beziehung zwischen den inneren Repräsentationen von Mann und Frau, die sich von einer distanzierten zu einer umarmenden und größenveränderten Dynamik entwickeln.

5. **Von der Konflikthaftigkeit zur Harmonie**: Die inneren Bilder wechseln von einer Darstellung konflikthafter Beziehungen, repräsentiert durch die streitenden Eltern und Großeltern, hin zu harmonischeren Bildern, in denen Verständnis und Annäherung stattfinden.

6. **Von der Schwäche zur Stärke**: Besonders deutlich wird dies in der Veränderung des inneren Mannes, der sich von einem kleineren, dunkleren Bild zu einer größeren, stärkeren Präsenz wandelt, die die innere Frau umarmen kann. Zusammenfassend führt die Psychoanalyse durch diese Sitzung zu einer Transformation der inneren Bilder von einem Zustand der Dunkelheit, Unsicherheit und Konflikthaftigkeit zu einem der Helligkeit, Sicherheit, Konfrontationsfähigkeit, Verbindung und Harmonie. Diese Veränderungen spiegeln einen inneren Heilungs- und Wachstumsprozess wider.