| Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen". Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess. |
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Besonders hervorzuheben ist die komplizierte Beziehung zu ihrem ExMann, der sie körperlich misshandelt hat
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Die Sitzung zwischen der Psychobionikerin und Marina offenbart die tiefe emotionale und psychische Reise, die Marina durchläuft, um ihre inneren Konflikte und Ängste zu konfrontieren und aufzulösen. Durch eine sorgfältige Anleitung navigiert Marina durch verschiedene Ebenen ihres Unterbewusstseins, öffnet symbolische Türen zu ihren Ängsten und Selbstbewusstseinsproblemen und reist sogar in die Vergangenheit, um traumatische Erfahrungen und Beziehungen mit Familienmitgliedern und Ex-Partnern neu zu bewerten und zu verarbeiten. Im Kern ihrer psychobionischen Reise steht das Bedürfnis, mit einer Reihe von schmerzhaften Erinnerungen und Erfahrungen Frieden zu schließen, die ihr Selbstbild und ihre Beziehungen zu anderen Menschen grundlegend beeinflusst haben. Dazu gehört die Aufarbeitung ihrer Kindheitserfahrungen, insbesondere die Beziehung zu ihren Großeltern und Eltern, die Konflikte innerhalb der Familie und die Wahrnehmung, von ihrer Mutter in eine ungewollte Ehe gedrängt worden zu sein. Besonders hervorzuheben ist die komplizierte Beziehung zu ihrem ExMann Andreas, der sie körperlich misshandelt hat, und die daraus resultierenden Aufenthalte im Frauenhaus. Durch die Sitzung wird deutlich, dass Marinas Selbstbewusstsein stark unter diesen Erfahrungen gelitten hat und sie in einen Zustand tiefer Unsicherheit und Angst versetzt wurden. Durch die psychobionische Arbeit gelingt es Marina, sich diesen traumatischen Erinnerungen zu stellen und sie symbolisch "auszulöschen", um Platz für Heilung und positive Veränderungen zu machen. Die Reise zeigt auf, wie eng verknüpft die Vergangenheit mit dem gegenwärtigen emotionalen Zustand und Selbstwertgefühl ist. Durch die Konfrontation und Neubewertung ihrer Vergangenheit schafft Marina es, ein neues, stärkeres Fundament für ihr Selbstbild und ihre zukünftigen Beziehungen zu legen. Die Sitzung endet mit einem Bild der Hoffnung und Erneuerung, symbolisiert durch das Bild des Sonnenaufgangs und des aufgeräumten Raumes, das Marina in ihrem inneren Seelenraum wahrnimmt. Diese Bilder deuten auf eine neue Phase in Marinas Leben hin, in der sie mit mehr Selbstbewusstsein und innerer Stärke ausgestattet ist, frei von den Fesseln ihrer Vergangenheit. Diese psychobionische Sitzung illustriert die transformative Kraft der Psychoanalyse (Psychobionik), indem sie tiefe, unbewusste Konflikte aufdeckt und bearbeitet, was Marina ermöglicht, zu heilen und ein neues Kapitel ihres Lebens zu beginnen. |
Die Offenbarung, dass meine Mutter mir einst eingeredet hat, ich sei kein guter Mensch, weil ich nur meinen Vater liebe
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Angekommen in einem Raum, der mein tiefstes Inneres symbolisiert, sehe ich nur eine Tür. Sie steht allein in einem kahlen Raum, der von einer spürbaren Schwere erfüllt ist. Auf der Tür soll ich zwischen "Ängste" und "Selbstbewusstsein" wählen, doch ich entscheide mich, beides darauf zu schreiben, als Zeichen meiner Bereitschaft, mich meinen Ängsten zu stellen und mein Selbstbewusstsein zu erforschen. Mit zitternder Hand öffne ich die Tür und betrete einen Raum, der mir seltsam vertraut, aber gleichzeitig unheimlich fremd erscheint. Der Boden knarzt unter meinen Schritten, als ich auf das offene Fenster zugehe und in die Dämmerung hinausschaue. Ein Wald erstreckt sich vor mir, und irgendwie weiß ich, dass ich ganz oben bin, isoliert und doch frei. Ich drehe mich um, nehme den Raum genauer in Augenschein. Alles hier ist aus Holz, unbeleuchtet, und doch liegt eine Art Gemütlichkeit in dieser Einfachheit. Eine Bank, ein Stuhl, der Geruch nach Vergangenheit – es fühlt sich an, als wäre ich in einem Museum meiner eigenen Erinnerungen. Als ich nach einer Botschaft suche, die dieser Raum für mich bereithalten könnte, entzünde ich symbolisch den Ofen, der mir aus Kindertagen bekannt vorkommt. Er steht für Wärme und Geborgenheit, auch wenn ich mir unsicher bin, was das in Bezug auf meine Ängste zu bedeuten hat. Plötzlich finde ich mich in einem Gespräch mit der kleinen Viktoria wieder, die sich in einem Moment der Kindheit versteckt. Sie schämt sich, will keinen Kontakt, und ich spüre, wie mein Herz bricht bei dem Gedanken, dass sie glaubt, ich liebe sie nicht. Ich versuche, ihr nahezukommen, ihr zu erklären, dass ich es bin, eine ältere, weisere Version von ihr selbst, die gekommen ist, um sie zu trösten und zu verstehen. Die Offenbarung, dass meine Mutter mir einst eingeredet hat, ich sei kein guter Mensch, weil ich angeblich nur meinen Vater liebe, trifft mich wie ein Schlag. Ich spüre, wie alte Wunden aufreißen, wie Missverständnisse und unausgesprochene Vorwürfe zwischen Generationen mich bis heute prägen. Ich versuche, mit meiner Mutter darüber zu sprechen, doch die Konversation führt mich noch weiter zurück, zu den Wurzeln des Problems, zu meinen Großeltern und Urgroßeltern, deren eigenes Leid und deren Entscheidungen wie eine schwere Kette durch die Generationen reichen und meine Seele beschweren. Mit jeder Erkenntnis, mit jedem Gespräch fühle ich, wie sich etwas in mir löst. Ich beginne zu verstehen, dass die Bürden, die ich trage, nicht ausschließlich meine eigenen sind. Sie sind ein Erbe, ein Echo vergangener Schmerzen, Ängste und Entscheidungen. Als ich schließlich die alten Bilder zerstöre, die mich gefangen halten, spüre ich eine Befreiung, eine Leichtigkeit, die ich lange nicht gefühlt habe. Ich kehre zurück in den Raum meines Unterbewusstseins, der nun heller, wärmer und einladender erscheint. Meine Reise endet mit einem Gefühl der Hoffnung, der Erkenntnis, dass ich zwar die Vergangenheit nicht ändern, aber die Art und Weise, wie ich sie in mir trage, transformieren kann. Ich stehe da, bereit, mich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, mit einem neuen Verständnis für mich selbst und die tiefen, oft versteckten Verbindungen zu meiner Familie.
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Die Deutung von Gewalt
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Marina könnte unbewusst einen Partner gewählt haben, der Muster widerspiegelt, die ihr aus ihrer eigenen Vergangenheit vertraut sind. Ihre Beziehungserfahrungen, einschließlich der Beobachtung der Beziehung ihrer Eltern und ihrer eigenen Erfahrungen mit Gewalt und Autorität, könnten ihre Wahrnehmung von Liebe und Partnerschaft geprägt haben. Menschen neigen dazu, unbewusst Partner zu wählen, die ihnen helfen, ungelöste Konflikte aus ihrer Kindheit zu "bearbeiten", auch wenn dies zu dysfunktionalen oder schädlichen Beziehungen führen kann. Darüber hinaus könnte ein geringes Selbstwertgefühl und mangelndes Selbstbewusstsein Marina dazu gebracht haben, die Behandlung durch ihren Partner zu akzeptieren und Schwierigkeiten zu haben, Grenzen zu setzen oder sich aus der gewalttätigen Beziehung zu befreien. Die Hoffnung, dass sich der Partner ändert, die Angst vor Einsamkeit oder die Sorge um das gemeinsame Kind können ebenfalls Faktoren sein, die sie in der Beziehung gehalten haben. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Wahl eines gewalttätigen Partners und das Verbleiben in einer solchen Beziehung komplexe psychologische Prozesse sind, die von vielen Faktoren beeinflusst werden. Die Aufarbeitung dieser Themen in einer therapeutischen Umgebung kann helfen, die zugrundeliegenden Ursachen zu verstehen und zu bearbeiten, um in Zukunft gesündere Beziehungen zu führen. |