| Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen". Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess. |
![]() |
Seine innere Welt ist geprägt von einem Gefühl der Leere und Isolation,
|
In einer intensiven Psychobionik-Sitzung erkundet Siegfried seine innere Leere und Isolation, offenbart tief sitzende emotionale Verletzungen und konfrontiert problematische familiäre Muster. In einer intensiven Psychobionik-Sitzung mit Siegfried, einem Klienten, der sich sichtlich in einer tiefen existenziellen Krise befindet, offenbaren sich zahlreiche Aspekte seines inneren Konflikts. Die Sitzung beginnt mit einer Visualisierung, in der Siegfried einen leeren, sterilen Gang mit verschlossenen Türen beschreibt, wodurch seine Gefühlswelt der Leere und Orientierungslosigkeit zum Ausdruck kommt. Als er eine dieser Türen öffnet, findet er sich in einem leeren Raum wieder, welcher sein Grundlebensgefühl des Verlorenseins widerspiegelt. Die Begegnung mit Frieda, einer Frau, die Siegfried ein Jahr zuvor kennengelernt hatte und die in diesem Raum erscheint, wirft Licht auf seine Sehnsucht nach mütterlicher Wärme und Geborgenheit. Diese Beziehungskonstellation deutet auf ein tiefer liegendes Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit und Zugehörigkeit hin, was durch seine tatsächliche Mutter nicht erfüllt wurde. Die Erscheinung seiner Mutter im Raum und Siegfrieds Reaktion darauf unterstreichen den Mangel an mütterlicher Fürsorge und Annahme in seiner Kindheit. Die Erkundung seiner familiären Vorbelastungen, insbesondere die Beziehungen seiner Eltern und deren Eltern, offenbart ein Muster von emotionaler Distanz und Ablehnung. Siegfried entdeckt, dass weder seine Großeltern noch seine Eltern wirklich in ihren Beziehungen zueinander oder zu ihm als Kind erfüllt waren. Diese Einsichten führen zu einem tieferen Verständnis der Ursachen seiner eigenen emotionalen Leere und Isolation. In einem symbolischen Akt versucht Siegfried, durch das Zerstören von Bildern seiner Vorfahren und ihrer problematischen Beziehungsdynamiken inneren Frieden zu finden. Dieser Prozess symbolisiert den Versuch, sich von den negativen Prägungen und dem Erbe seiner Familie zu befreien. Jedoch zeigt sich, dass Siegfried Schwierigkeiten hat, sich von diesen belastenden Einflüssen tatsächlich zu lösen. Die Visualisierung eines lebendigeren, hoffnungsvolleren Zustands am Ende der Sitzung deutet darauf hin, dass eine Transformation möglich ist, doch sie erfordert von Siegfried eine aktive Auseinandersetzung mit seinen inneren Blockaden und einen Willen zur Veränderung. Die Abneigung, seinen Vorfahren Vorwürfe zu machen, spiegelt seine innere Auseinandersetzung wider, sich mit den tief verwurzelten familiären Mustern konfrontativ auseinanderzusetzen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sitzung Siegfrieds tief sitzende emotionale Verletzungen und Konflikte offenlegt, die aus unerfüllten kindlichen Bedürfnissen nach Liebe, Annahme und Zugehörigkeit resultieren. Seine innere Welt ist geprägt von einem Gefühl der Leere und Isolation, das durch die Abwesenheit bedingungsloser elterlicher Liebe und durch problematische familiäre Beziehungsmuster verstärkt wird. Die Lösung für Siegfried liegt in der bewussten Auseinandersetzung mit diesen Mustern, der Heilung seiner inneren Wunden und dem Aufbau von erfüllenderen, authentischen Beziehungen zu sich selbst und anderen. |
Diese innere Reise war mehr als nur eine Erkundung verborgener Räume in meinem Unterbewusstsein.
|
Als ich aufgefordert wurde, die wichtigste Tür zu finden, wählte ich intuitiv eine links von mir. Es war merkwürdig, wie ich meinen Namen darauf schrieb – als würde ich einen Teil von mir selbst markieren, einen Teil, der gesehen und erkundet werden wollte. Beim Öffnen der Tür empfing mich Dunkelheit, die durch das Einschalten des Lichts einem leeren, unendlich wirkenden Raum wich. Es fühlte sich an, als hätte ich einen Ort betreten, der so viel über mich aussagt und doch so leer war. Der kalte Betonboden unter meinen Füßen verstärkte das Gefühl von Trostlosigkeit und Verlassenheit. Als mir klar wurde, wie groß und leer der Raum war, begann ein Gefühl der Verlorenheit in mir aufzusteigen. Es war, als würde der Raum mein Grundlebensgefühl widerspiegeln – eine Leere und Orientierungslosigkeit, die mich schon lange begleitet. Die Botschaft des Raumes, dass alles okay sei, klang hohl in Anbetracht meiner Gefühle. Doch dann tauchte Frieda auf, die Frau, die mir vor einem Jahr begegnet war. Ihre Erscheinung in diesem leeren Raum ließ mich etwas Wärme und Geborgenheit spüren, Gefühle, die mir so fremd geworden waren. Ihre mütterliche Art, die Fähigkeit, mit Kindern umzugehen, es war, als würde sie einen Teil von mir ausfüllen, der seit jeher leer war. Die Konversation mit ihr war zäh, als ob ich mit den Worten ringen müsste. Doch das Eingeständnis, mich verloren zu fühlen und die Sehnsucht nach gemeinsamen Unternehmungen, brachten eine Spur von Realität in diese traumgleiche Begegnung. Als dann meine Mutter auftauchte, wurde mir bewusst, wie sehr mich das Bedürfnis nach einer liebevollen, präsenten Mutterfigur geprägt hatte. Ihre Reaktion auf meine Worte, dass ich sie immer gesucht, aber nie gefunden habe, hinterließ mich sprachlos. Es war, als würde ich endlich verstehen, dass dieses tiefe Gefühl der Verlorenheit und Einsamkeit seinen Ursprung in meiner Kindheit hatte, in der Beziehung zu meinen Eltern. Die Reise durch die Generationen meiner Familie, das Aufdecken von Mustern und Verletzungen, es war, als würde ich die Puzzleteile meines Lebens zusammensetzen. Mein Großvater, dessen Unfähigkeit, Liebe und Anerkennung zu geben, prägte meinen Vater und somit auch mich. Die Erkenntnis, dass diese Muster sich durch die Generationen zogen, war schmerzhaft und erhellend zugleich. Am Ende dieser Reise stand ich vor einem leeren, weißen Raum, der mein tiefstes Inneres darstellte – leer, weil ich im Grunde meines Seins immer nach etwas gesucht hatte, das mir Halt und Sinn gibt. Doch die Vision einer Wiese, farbenfroh und lebendig, gab mir Hoffnung. Es war ein Bild, das zeigte, was möglich sein könnte, wenn ich es wage, mich meinen tiefsten Ängsten und Wunden zu stellen. Diese innere Reise war mehr als nur eine Erkundung verborgener Räume in meinem Unterbewusstsein. Sie war eine Konfrontation mit meinen tiefsten Ängsten, Sehnsüchten und der schmerzhaften Erkenntnis, dass die Leere in mir ein Spiegel der Beziehungen in meiner Familie ist. Doch es war auch ein erster Schritt zur Heilung, ein Funke von Hoffnung, dass Veränderung möglich ist, wenn ich bereit bin, mich den Schatten meiner Vergangenheit zu stellen. Am Ende der Session stand ich nicht mehr in einem sterilen, einsamen Gang, sondern auf einer weiten Wiese, ein Bild, das Freiheit und Hoffnung verhieß. Obwohl der Raum um mich herum immer noch weit und leer war, spürte ich eine Veränderung, die in der Luft lag – eine Möglichkeit des Neuanfangs, des Lebens, das sich in seiner ganzen Farbenpracht entfaltet. Die Kälte und Isolation, die mich zu Beginn umgeben hatten, waren einem Gefühl von Offenheit und einer sanften Erwartung gewichen, dass noch so viel mehr möglich ist. Diese Reise von den kalten, sterilen Gängen meines Inneren zu einer weiten Wiese unter einem Regenbogen war emotional berührend und lehrreich. Sie zeigte mir, dass selbst in den tiefsten Tiefen der Verzweiflung und Einsamkeit immer ein Lichtstrahl existieren kann – ein Funken Hoffnung, der darauf wartet, entfacht zu werden und den Weg aus der Dunkelheit zu weisen.
|