Session 45 - Familie + Kindheit

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Die Sitzung verdeutlicht, wie Ute durch die psychobionische Methode angeleitet wird, ihre innere Welt zu erkunden

KI 697 - In einer intensiven Psychoanalyse-Sitzung entdeckt eine Klientin durch Psychobionik und symbolischen Imaginationen ihre tiefsten emotionalen Konflikte, Ängste und Sehnsüchte.

Die Sitzung zwischen dem Psychoanalytiker und Ute, konzentriert sich intensiv auf die Gefühlswelt und Konflikte. Ute wird durch eine imaginative Reise in einen dunklen Raum geführt, der symbolisch für ihre innere Gefühlswelt steht. Dieser Raum ist zunächst leer und dunkel, was ihre grundlegende Unbehaglichkeit und Kälte in ihrem emotionalen Zustand widerspiegelt. Durch die Interaktion mit symbolischen Figuren und Rückblenden in ihre Kindheit werden Traumata und Konflikte aufgedeckt, insbesondere im Hinblick auf ihre familiären Beziehungen und das Bedürfnis nach Anerkennung und Sicherheit.

Der leere Raum wird als Ort der Konfrontation mit ihren unterdrückten Gefühlen und Ängsten dargestellt. Ute wird angeleitet, diesen Raum als einen Bereich zu betrachten, in dem sie ihre Gefühle und Konflikte symbolisch darstellen und bearbeiten kann. Durch das Gespräch mit imaginierten Personen ihrer Vergangenheit, einschließlich ihrer Eltern und ihres Bruders, werden tiefer liegende familiäre Konflikte und das Verlangen nach einer erfüllenden familiären Bindung offenbart.

Die Sitzung verdeutlicht, wie Ute durch die psychobionische Methode angeleitet wird, ihre innere Welt zu erkunden und zu verstehen. Dabei wird besonders auf die Bedeutung von familiären Bindungen, die Verarbeitung von Verlust und Enttäuschung sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen eingegangen. Die imaginative Reise dient als Mittel zur Selbsterkenntnis und emotionalen Heilung, indem sie Ute ermöglicht, sich mit ihren tiefsten Ängsten und Sehnsüchten auseinanderzusetzen und einen Weg zur Überwindung ihrer inneren Konflikte zu finden.

Insgesamt bietet die Sitzung einen Einblick in die komplexe Gefühlswelt Utes, die durch die psychobionische Methode einen Zugang zu einer tieferen emotionalen Verarbeitung und einem besseren Verständnis ihrer selbst findet. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit und die symbolische Darstellung ihrer inneren Konflikte eröffnen ihr neue Perspektiven auf ihre persönliche Entwicklung und die Möglichkeit, einen heilsameren Umgang mit ihren Emotionen zu finden.

 

Ich spreche mit meinem jüngeren Ich, der kleinen Ute, und erfahre von ihrer Einsamkeit, ihrer Sehnsucht nach Wärme

Ich stehe in einem langen Gang, fast in Dunkelheit gehüllt, und spüre eine tiefe Unruhe in mir. Der Gang ist schwach beleuchtet, und ich erkenne Türen zu beiden Seiten. Eine von ihnen zieht mich magisch an. "Gefühle" steht darauf. Ich zögere einen Moment, bevor ich mich entscheide, sie zu öffnen. Als die Tür nachgibt, offenbart sich ein großer, fast leerer Raum, in den nur ein schwacher Lichtschein fällt. Es fühlt sich kalt und unangenehm an, und eine tiefe Einsamkeit breitet sich in mir aus. Ich trete ein und der Boden unter meinen Füßen fühlt sich stabil an, doch der Raum bleibt leer und dunkel, ein Spiegel meiner inneren Leere.

Ich rufe in den Raum hinein, suche nach einer Botschaft, nach einem Sinn oder einem Zeichen, doch die Antwort ist ein beängstigendes Echo meiner eigenen Unsicherheit. In diesem Moment spüre ich, wie meine Angst wächst, ein klares Zeichen dafür, dass dieser Raum mehr über mich aussagt, als ich wahrhaben möchte.

Plötzlich steht ein Mann ohne erkennbaren Gesichtsausdruck vor mir. Er ist wie ein Führer, der mich auf eine Reise durch mein eigenes Leben mitnehmen soll. Ich bitte ihn, mir zu zeigen, warum dieser Raum so ist, wie er ist, leer und ohne Gefühle. Er führt mich zu einem Ort aus meiner Kindheit, dem Ärztehaus meiner Eltern. Dort sehe ich mich als kleines Kind, fühle mich verloren und nicht zugehörig, getrennt von meiner Familie und meiner Umgebung.

Ich spreche mit meinem jüngeren Ich, der kleinen Ute, und erfahre von ihrer Einsamkeit, ihrer Sehnsucht nach Wärme und Nähe. Mein Bruder, Wolfgang, scheint der einzige Lichtblick in ihrer dunklen Welt zu sein, eine Quelle von Liebe und Fürsorge inmitten der Kälte.

Als ich meine Eltern konfrontiere, spüre ich ihre Distanz und Rechtfertigungen. Sie glauben, das Beste zu tun, doch erkennen nicht die Kälte und Einsamkeit, die sie in mir hinterlassen haben. Ihre Worte fühlen sich hohl an, ihre Erklärungen unzureichend für das Kind, das nach Liebe und Anerkennung hungerte.

Durch diese Reise erkenne ich, wie tief die Wurzeln meiner Gefühle reichen, wie sehr die Einsamkeit und Kälte meiner Kindheit meine Seele geformt haben. Die leeren Räume in mir sind gefüllt mit den Echoes vergangener Schmerzen, der Sehnsucht nach Nähe und der tiefen Verzweiflung, übersehen zu werden.

Diese innere Reise offenbart mir die Notwendigkeit, die Türen zu meinen verborgenen Gefühlen zu öffnen, die dunklen Räume meines Herzens zu erhellen und mich den Schatten meiner Vergangenheit zu stellen. Es ist ein erster Schritt auf dem langen Weg der Heilung, ein Pfad, der mich lehrt, die Leerstellen in mir mit Liebe, Verständnis und Akzeptanz zu füllen.


Die Deutung der Symbole und die Veränderung der inneren Bilder

Im Verlauf der Session verändert sich die Qualität der inneren Bilder signifikant:

1. **Zu Beginn der Session** wird der innere Raum des Klienten als **"relativ groß"**, **"leer"** und **"dunkel"** beschrieben, mit nur einem **"ganz kleinen Lichtschein"**. Der Boden wird zwar als stabil empfunden, doch insgesamt wirkt der Raum unangenehm und kalt. Der Klient fühlt sich unwohl und ängstlich in diesem Raum. Es herrscht eine Atmosphäre der Leere und Dunkelheit, die ein Gefühl der Isolation und des Unbehagens vermittelt.

2. **Im mittleren Teil der Session**, nachdem der Klient mit verschiedenen Aspekten seines Lebens und seiner Vergangenheit konfrontiert wurde, ändert sich die Qualität der inneren Bilder nicht drastisch, aber es beginnt ein Prozess der Auseinandersetzung und des Dialogs. Der Klient interagiert mit repräsentativen Figuren (wie dem "Mann ohne Gesichtsausdruck" und der "kleinen Ute"), was ein dynamischeres inneres Geschehen anzeigt, allerdings immer noch innerhalb eines Rahmens von Dunkelheit und Leere.

3. **Zum Ende der Session hin** zeigt sich eine deutliche Transformation der inneren Bilder. Obwohl der Boden des Raumes noch grau bleibt, wird erwähnt, dass die **Wände nun "bunt"** und **"beblumt"** sind. Dies deutet auf eine signifikante positive Veränderung im emotionalen und psychischen Zustand des Klienten hin. Die zuvor dominierende Dunkelheit und Leere weicht einer farbigen und lebendigen Gestaltung, was auf eine Wiederbelebung der Gefühlswelt und eine Rückkehr der Lebensfreude hinweist. Es symbolisiert eine Öffnung und ein Wiedererwachen emotionaler und psychischer Ressourcen.

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass sich die Qualität der inneren Bilder von einer anfänglichen Leere und Dunkelheit zu einem Zustand der Farbigkeit und Vitalität wandelt. Dies reflektiert den therapeutischen Prozess und die innere Arbeit des Klienten, die zu einer Wiederbelebung seiner emotionalen Welt und einer positiveren Selbstwahrnehmung führen.