| Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen". Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess. |
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Die Erscheinung eines Engels, mit dem Martina interagiert, fungiert als Katalysator für eine intensivere Selbstreflexion
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In der psychobionischen Sitzung mit Martina, einer weiblichen Klientin, erkundet der Psychoanalytiker tiefgreifende emotionale und psychologische Themen, die Martinas Leben und ihr Verständnis von sich selbst prägen. Die Sitzung beginnt mit einer visualisierten Reise zu einem Kirchenportal, das zu einem Raum führt, der anfänglich eine feierliche Atmosphäre ausstrahlt. Dieser Raum, charakterisiert durch einen großen ovalen Tisch und buntes Licht, das durch die Fenster fällt, dient als metaphorische Bühne für Martinas innere Konflikte und Sehnsüchte. Martina konfrontiert in diesem Raum ihre Gefühle der Exklusivität und des Nicht-Dazugehörens – symbolisiert durch die Vorstellung, ihre Schuhe vor dem Betreten gelassen zu haben. Die Interaktion mit dem Raum und insbesondere mit einem leuchtenden Kristalltisch führt sie zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Thema Geld und dessen Bedeutung in ihrem Leben. Trotz ihrer Versuche, Antworten von dem Tisch zu erhalten, spiegelt dessen Verwandlung und das Fehlen direkter Antworten Martinas eigene Unsicherheiten und die Suche nach Klarheit wider. Die Erscheinung eines Engels, mit dem Martina interagiert, fungiert als Katalysator für eine intensivere Selbstreflexion. Der Engel, der durch den Tisch erscheint, fordert Martina heraus, ihre tief sitzenden Überzeugungen und Ängste, insbesondere in Bezug auf Geld und Selbstwert, zu hinterfragen. Diese Interaktion offenbart eine zentrale Ambivalenz in Martinas Leben: einerseits die Wahrnehmung, dass ihr finanziell immer Sorge getragen wird, und andererseits das Unbehagen, sich vollkommen darauf zu verlassen. Die Sitzung vertieft sich weiter durch die visuelle Begegnung mit Martinas Sohn und anderen persönlichen Beziehungen, die die Dynamik zwischen Unterstützung, Unabhängigkeit und der Übertragung eigener Probleme auf andere beleuchtet. Martinas Auseinandersetzung mit diesen Beziehungen und die damit verbundenen Erkenntnisse über ihre eigenen Verhaltensmuster und Ängste führen zu einem kathartischen Moment des Verständnisses und der Akzeptanz. Besonders aufschlussreich ist die Enthüllung familiärer und historischer Prägungen, die Martinas Verhältnis zu Geld und Sicherheit beeinflussen. Die Visualisierung ihrer Mutter und die Erkenntnis, wie deren Erfahrungen während und nach dem Krieg Martinas eigene Einstellungen geformt haben, bieten tiefe Einblicke in die transgenerationale Übertragung von Traumata und Überzeugungen. Abschließend führt die Sitzung zu einer Transformation Martinas Selbstbild und ihrer Einstellung zum Leben. Die metaphorische Verschmelzung mit einer weiblichen, jugendlichen Version ihrer selbst symbolisiert die Integration verlorener oder unterdrückter Aspekte ihres Wesens. Diese innere Versöhnung ermöglicht es Martina, mit neuer Leichtigkeit und einem erweiterten Verständnis von Feierlichkeit und Freude voranzugehen. Die Sitzung endet mit einer positiven Neubewertung ihres Lebenswegs, ihrer beruflichen Praxis und ihrer persönlichen Beziehungen, die von einem neu entdeckten Gefühl der Fülle und des Überflusses getragen wird. Zusammenfassend bietet die Sitzung eine tiefgreifende psychobionische Reise durch Martinas innere Welt, die gekennzeichnet ist durch die Suche nach Antworten, die Auseinandersetzung mit persönlichen und familiären Mustern und schließlich die Erreichung eines höheren Grades an Selbstakzeptanz und innerer Harmonie. |
Ein Engel erscheint in dieser Szenerie, ein Bote mit möglichen Antworten. Ich spüre, dass ich ihm vertrauen kann
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Vor mir breitet sich ein großer ovaler Tisch aus, umgeben von Armstühlen, und das bunte Licht durch die bleiverglasten Fenster taucht alles in eine feierliche Atmosphäre. Ich spüre eine tiefe Ehrfurcht und zugleich eine unerklärliche Vertrautheit mit diesem Ort. Die feierliche Stimmung wird durch das Licht, das von lang vergangenen Ereignissen zu erzählen scheint, noch verstärkt. Ich spreche zu dem Raum, teile ihm meine Eindrücke und Gefühle mit. Es fühlt sich an, als ob nicht jeder hier willkommen ist, als ob ich meine Schuhe draußen gelassen hätte – ein Zeichen meiner Demut oder vielleicht meiner Unwürdigkeit. Ich frage den Raum nach seiner Bedeutung für mein Leben, doch eine direkte Antwort bleibt aus. Stattdessen fängt der Tisch an zu leuchten, verwandelt sich vor meinen Augen in Kristall. Diese Verwandlung fasziniert mich, obwohl ich mir eine Sofortantwort gewünscht hätte. Die Konversation wendet sich dem Thema Geld zu, ein Aspekt meines Lebens, der mich immer wieder beschäftigt. Der Tisch verändert seine Farbe zu Schwarz, als ich diese Frage stelle, ein Symbol für die Tiefe und die mögliche Leere, die das Thema in mir auslöst. Eine direkte Antwort erhalte ich nicht, aber es wird mir klar, dass ich die Antworten auf meine Fragen selbst finden muss. Ein Engel erscheint in dieser Szenerie, ein Bote mit möglichen Antworten. Ich spüre, dass ich ihm vertrauen kann, auch wenn sein Lachen über meine Frage nach der Bedeutung von Geld mich zunächst verunsichert. Seine Botschaft ist klar: Ich habe immer erfahren, dass für mich gesorgt wird. Dies öffnet mir die Augen für mein tief sitzendes Problem – mein mangelndes Vertrauen. Es folgt eine Konfrontation mit meinem Sohn, die mir zeigt, dass ich Probleme, die nicht meine sind, zu meinen mache. Der Engel hilft mir zu erkennen, dass ich durch Projektionen mein Leben unnötig kompliziere. Eine wichtige Lektion für mich. Meine Reise führt mich weiter zu der Erkenntnis, dass ich an Sicherheiten festhalte, die mir nicht dienen. Ich erkenne, dass ich in meinem Leben einen Fluss an Energie blockiere, der frei fließen möchte. Die Begegnung mit meiner Mutter in dieser inneren Welt offenbart mir, dass ich alte, hinderliche Glaubenssätze von ihr übernommen habe. Diese Erkenis führt zu einer tiefen Transformation. Ich erkenne, dass ich bereit bin, mein Leben zu ändern, meine Preise anzupassen und mich nicht mehr aus Mitleid unter Wert zu verkaufen. Dieser Schritt führt zu einer Fülle in meiner Arbeit, die ich nie für möglich gehalten hätte. Meine innere Reise endet mit einer tiefen Verbindung zu meiner weiblichen Energie, die ich lange unterdrückt habe. Ich erkenne, dass ich stark und verletzlich zugleich sein kann, ohne mich zu verstecken oder zu schämen. Diese Reise hat mir gezeigt, dass ich alles habe, was ich brauche, um in meinem Leben voranzukommen. Ich bin bereit, mit Vertrauen und neuem Selbstbewusstsein meinen Weg zu gehen.
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Die Deutung der Symbole und die Veränderung
der inneren Bilder
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Im Verlauf der Sitzung nimmt der Klient eine aktive Rolle in der Interaktion mit den Symbolen seiner inneren Welt ein. Er spricht mit dem Raum, dem Tisch, und später auch mit einem Engel, der eine Figur der Führung und Unterstützung darstellt. Die Verwandlung des Tisches von Holz zu Kristall und dann zu einem leuchtenden Smaragd könnte auf eine Transformation von etwas Alltäglichem zu etwas Wertvollem und Erleuchteten hinweisen. Der Kristall könnte Klarheit symbolisieren, während der Smaragd für Heilung und Erneuerung stehen könnte. Die Diskussion über Geld und die damit verbundene Farbänderung des Tisches von Kristall zu Blau und schließlich zu Schwarz könnte auf tieferliegende Ängste und Unsicherheiten bezüglich finanzieller Sicherheit und Selbstwert hinweisen. Der Engel, der keine direkten Antworten gibt, aber zu einem tieferen Verständnis und Akzeptanz der eigenen Lebenssituation führt, zeigt, dass die Lösung der Probleme und Fragen aus dem Klienten selbst kommen muss und nicht von außen auferlegt werden kann. Die Transformation der Szene zu einem weniger feierlichen, aber lebendigen und fröhlichen Ort deutet auf eine Verschiebung von einer schweren, autoritären Wahrnehmung des Lebens zu einer freieren, erfüllteren und selbstakzeptierenden Haltung hin. Die Tanzszene und die Verbindung mit natürlichen und märchenhaften Elementen am Ende der Sitzung symbolisieren Freiheit, Leichtigkeit und eine Rückkehr zur inneren Quelle der Freude und des Vertrauens. Zusammenfassend markieren die Veränderungen der inneren Bilder eine Reise von der Schwere zur Leichtigkeit, von der Unsicherheit zur Klarheit und von der äußeren Autorität zur inneren Führung. Diese Transformation könnte bedeuten, dass der Klient lernt, sich selbst und das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, die auf Selbstvertrauen, Akzeptanz und innerem Frieden basiert. |