Session 5 - Selbstverletzung

Retreat - Selbstfindung - Alle Lebensprobleme beinhalten in der Hauptsache Beziehungsthemen und diese sind als Lernerfahrungen tief im Unterbewusstsein verankert und erzeugen unser Verhalten - sogar welche Partner man anzieht. Wir kreieren unser Schicksal selbst - unbewusst gesteuert von den dort abgespeicherten Erlebnissen. Eine gute Therapie muß also immer die Primärinformationen verändern. Was dabei erlebt wird und wie Befreiung geschieht, erfährst du hier. Dies ist eine Erstsession. Sie kostet 200 € (2016.) - Dauer etwa 2 Stunden. Bernd Joschko hilft beim "inneren Aufräumen".

Eine KI interpretiert aus psychoanalytischer Sicht die Innenweltbilder und den Aufdeckungsprozess.

 

Die Analyse zeigte, dass Anitas Selbstverletzung als eine Form der Selbsttherapie dient

KI 644 - Tiefschürfende Psychobionik-Sitzung offenbart die Ursachen von Anitas Selbstverletzung und konfrontiert sie imaginativ mit ihren traumatischen Erinnerungen, um emotionale Heilung zu bewirken.

Im Rahmen der Psychobionik-Sitzung wurden tiefe psychische Konflikte und emotionale Verletzungen von Anita, einer fast 16-jährigen Klientin, behandelt. Anita leidet unter Selbstverletzung, ein Verhalten, das sie erstmals im Alter von 13 Jahren als Reaktion auf Mobbing und familiäre Probleme zeigte. Die Sitzung offenbarte, dass die Wurzeln ihres Leidens in der Beziehung zu ihrem Vater liegen, der sich emotional distanziert und vernachlässigend verhält, was zu einem tiefen Gefühl der Ablehnung und des Nicht-Gesehen-Werdens bei Anita führt.

Die Analyse zeigte, dass Anitas Selbstverletzung als eine Form der Selbsttherapie dient, um mit dem emotionalen Schmerz und der Ablehnung durch ihren Vater umzugehen. Durch die imaginative Konfrontation mit verschiedenen Lebensereignissen wurde deutlich, dass die familiären Konflikte und das daraus resultierende geringe Selbstwertgefühl zentrale Themen in Anitas psychischer Verfassung sind. Ihr Vater, der sich wegen Arbeitslosigkeit und eigener Lebensprobleme zurückzieht, spielt eine zentrale Rolle in diesem Konflikt.

In der Sitzung wurden Techniken der Psychobionik genutzt, um Anita dabei zu unterstützen, diese traumatischen Erinnerungen und die damit verbundenen negativen Emotionen neu zu bewerten und zu verarbeiten. Dazu gehörte die imaginative Veränderung der Erinnerungen, in denen Anita sich selbst in der Vergangenheit besuchte, um Trost zu spenden und neue Perspektiven zu eröffnen. Dies beinhaltete auch die Konfrontation mit ihrem Vater, bei der sie lernte, sich gegen seine Verhaltensweisen abzugrenzen und für sich selbst einzustehen.

Die Sitzung endete mit einem imaginativen Prozess, in dem Anita lernte, die Bilder ihres Vaters in ihrem Kopf zu verändern, um sich von dem negativen Einfluss zu befreien und ein gesünderes Selbstbild aufzubauen. Dieser Prozess unterstreicht die Bedeutung der inneren Bilder und Überzeugungen für das psychische Wohlbefinden und zeigt, wie durch deren Veränderung eine tiefgreifende emotionale Heilung möglich ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sitzung Anita wertvolle Einsichten in die Ursachen ihrer emotionalen Schmerzen gab und ihr Werkzeuge an die Hand gab, um mit diesen umzugehen und einen Weg zur Heilung zu beschreiten. Der Konflikt mit ihrem Vater wurde als zentrales Thema identifiziert, und durch imaginative Techniken konnte Anita beginnen, diesen Konflikt aufzulösen und sich von den daraus resultierenden negativen Emotionen zu befreien.

 

Ich stelle ihn zur Rede, fordere Antworten, die er mir nicht geben kann oder will

Ich stehe vor einer schwarzen Tür, die mich unweigerlich anzieht. Mein Herzschlag beschleunigt sich, als ich darauf das Wort "Selbstverletzung" schreibe. Ein Gefühl der Beklemmung ergreift mich, doch eine innere Stimme ermutigt mich, die Tür zu öffnen. Hinter der Tür finde ich mich selbst, 13 Jahre alt, mit einer Bastelschere in der Hand. Fast 16 Jahre alt jetzt, blicke ich zurück auf diesen Moment, der den Beginn eines langen, schmerzhaften Weges markiert.

Ich stehe der jüngeren Annika gegenüber und frage sie nach dem Warum. Ihre Antwort zerschneidet das Schweigen – Mobbing, das Gefühl der Isolation wegen ihres Aussehens und der finanziellen Situation ihrer Familie. Es ist, als ob ich ihre Schmerzen körperlich spüre, als wären sie meine eigenen.

Ich führe sie durch Szenen ihrer Vergangenheit, konfrontiere sie mit den Mobbern, rede mit ihnen, verteidige sie. Doch das wahre Problem liegt tiefer. Mein Vater, seine Abwesenheit, seine Gleichgültigkeit. Die Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag: Die Wurzel meines Leidens liegt in der Beziehung zu meinem Vater.

Ich stelle ihn zur Rede, fordere Antworten, die er mir nicht geben kann oder will. Meine Wut und Enttäuschung wachsen mit jeder nicht gegebenen Antwort. Ich werfe ihm vor, nie für mich da gewesen zu sein, mich nicht zu unterstützen, mich nicht einmal anzusehen. Die emotionalen Narben, die er hinterlassen hat, sind tiefer, als ich dachte.

Mit jeder Konfrontation, jedem ausgesprochenen Vorwurf, fühle ich, wie eine Last von mir abfällt. Es ist, als würde ich Schichten von Schmerz und Enttäuschung abstreifen, die ich zu lange mit mir herumgetragen habe. Ich zerstöre das Bild des gleichgültigen Vaters in meinem Kopf, spreche mich frei von der Verantwortung für sein Verhalten.

Doch die Reise ist noch nicht zu Ende. Ich muss auch die Annika konfrontieren, die mit dem Selbstschneiden begonnen hat. Ich zeige ihr, dass es andere Wege gibt, sich zu wehren, sich zu spüren. Dass sie nicht alleine ist. Durch diese Konfrontation finde ich zu einem tieferen Verständnis für mich selbst. Ich erkenne, dass meine Wut und mein Schmerz nicht in Selbstverletzung münden müssen, sondern in einer Stärkung meines Ichs resultieren können.

Als ich meine Augen öffne, fühle ich mich wie neugeboren. Die Last der Vergangenheit liegt noch auf meinen Schultern, aber sie ist leichter geworden. Ich habe gelernt, dass ich mich meinen Dämonen stellen kann, dass ich stärker bin, als ich dachte. Diese innere Reise war schmerzhaft, aber sie war notwendig. Sie hat mir gezeigt, dass Heilung möglich ist, und dass der erste Schritt zur Besserung darin besteht, sich den Quellen meines Leids zu stellen.


Die Veränderung der inneren Bilder

Zu Beginn der Session fühlte ich mich wie in einem verworrenen Labyrinth meiner Gedanken und Emotionen. Die inneren Bilder waren düster und bedrückend – geprägt von Schmerz, Ablehnung und einem tiefen Gefühl der Einsamkeit. Ich stand vor einer schwarzen Tür, auf der „Selbstverletzung“ stand, ein Thema, das mich seit meiner frühsten Jugend begleitet und auf unerträgliche Weise mit meiner Existenz verwebt war.

Als ich die Tür öffnete, wurde ich von der Erinnerung an das erste Mal, als ich zur Schere griff, überwältigt. Ein Stich des Schmerzes durchzog mich, doch es war mehr als nur körperlicher Schmerz – es war ein verzweifelter Versuch, den emotionalen Schmerz zu spüren, den ich so tief in mir vergraben hatte. Ich war damals erst 13, ein verlorenes Mädchen, das sich in seiner Haut nicht wohl fühlte.

Die Reise durch meine Psyche führte mich zu einer befreienden, aber auch erschütternden Erkenntnis. Ich stand meinem jüngeren Ich gegenüber, das so sehr unter Mobbing und familiären Problemen gelitten hatte. Ich sah, wie ich damals allein und verlassen da saß, während die Gleichaltrigen mich auslachten. Doch dieses Mal war ich nicht allein – ich war dort, um mich selbst zu beschützen, um für das Mädchen einzustehen, das ich einmal war.

Der Wendepunkt kam, als ich mit meinem Vater konfrontiert wurde. Die Auseinandersetzung mit ihm war zutiefst emotional und herausfordernd. Die Bilder meines Vaters, der sich nicht um mich kümmerte, der mich und meine Mutter schlecht behandelte und der letztlich für so viel Leid in meinem Leben verantwortlich war, waren erschütternd.

Doch während der Session begannen sich diese Bilder zu wandeln. Ich lernte, meinem Vater gegenüberzutreten – nicht dem realen Menschen, sondern dem Bild von ihm, das ich in meinem Kopf aufgebaut hatte. Ich sprengte dieses Bild buchstäblich in die Luft, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Es war, als würde ich mich von den Fesseln befreien, die mich so lange gehalten hatten.

Am Ende der Session fühlten sich die inneren Bilder heller und hoffnungsvoller an. Ich sah meine Familie in einem neuen Licht – nicht als eine Quelle von Schmerz und Ablehnung, sondern als eine Möglichkeit für Verständnis und Heilung. Ich erkannte, dass ich nicht länger ein Opfer meiner Vergangenheit sein musste, sondern die Kraft hatte, meine eigene Zukunft zu gestalten.

Diese Session war eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich durch die dunkelsten Ecken meiner Seele führte. Aber sie brachte auch Erkenntnisse und eine Art von Heilung, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ich habe gelernt, mich selbst in einem neuen Licht zu sehen – nicht als gebrochen, sondern als stark und fähig, meinen Schmerz zu überwinden. Die Veränderung der inneren Bilder war nicht nur eine Veränderung meiner Wahrnehmung, sondern ein erster Schritt auf dem Weg zur Selbstakzeptanz und Liebe.